© Klaus-Peter Kappest

Schubkraft aus der Batterie – Mit dem eVelo über alle (saarländischen) Berge

Ausgabe 149 – November/Dezember 2009

Deutschland

Radeln kann eigentlich jeder. Die Überwindung der Schwerkräfte per Pedale scheint mühelos, die Reichweite gegenüber Fußgängern nahezu unbegrenzt. Wenn da nur nicht die Berge wären... Seit es Elektrofahrräder gibt scheint genussvolles Radeln im bergigen

Watt für Watt

Darfs mal bergig sein?  Ja, aber gerne!
Darfs mal bergig sein?  Ja, aber gerne!

Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose. Dem Radspaß mit dem Elektrorad (neudeutsch eBike oder eVelo) sind lediglich Grenzen durch die Reichweite des Akkus gesetzt. Ein spezielles Netz von Lade- und Verleihstationen im Saarland hilft auch diese Begrenzung zu überwinden. 4 bis 5 Stunden Ladezeit muss man für die rund 2,6 kg leichten Akkus rechnen. Folglich wird nachts geladen. An den aktuell drei Akkuladestationen des Saarlandes erhält man auf Wunsch einen Ersatzakku und weiter gehts. Diesen Service bieten auch die Verleihstationen an. Hier kann man sich zur Sicherheit auch gleich einen Ersatzakku mitnehmen. So addieren sich die selbst erzeugten Watt, dank Muskeleinsatz und Pedaleinsatz, und die Schubkraft des unsichtbaren Anschiebers zum entspannten Fahrspaß.

Drei Komfortbereiche

27 kg wiegen die eBikes von der Firma Flyer, die im Saarland aktuell im Einsatz sind. Über die eingesetzte Kraft auf den Pedalen spendiert der Akku je nach dem am Lenker gewählten Einsatzbereich (Eco, Standard, High) soviel Power, dass der erstaunte Radgenießer unverhofft zum lustvollen Bergradler mutiert. Selbst sonst anstrengende Steigungen lassen sich mit den schwungvoll gestylten, aber bequem zu fahrenden Elektrofahrrädern mühelos bewältigen. Wer seinem Elektrogaul stets das Maximum abfordert, in der Ebene locker die 30 km/h heizt und jeden Berg mit Vollgas nimmt, muss sich auf 35 bis 40 km Reichweite einstellen. Sonst reicht der Saft sogar noch 10 bis 15 km weiter. ...



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Ausgabe 149

November/Dezember 2009