© Klaus-Peter Kappest

Gran Canaria - Zwischen Wüste und Nebelwald

Ausgabe 150 – Januar/Februar 2010

Spanien

Die erstaunliche landschaftliche Vielfalt Gran Canarias hat der Insel den Kosenamen „Miniaturkontinent“ eingebracht. Der Süden schimmert in allen nur erdenklichen Nuancen von Braun, gleicht einer Wüste, einer Mondlandschaft aus Fels und Sand. Der Norden h

Exotische Pflanzenvielfalt

Wanderwege um den Roque Nublo
Wanderwege umden Roque Nublo

Appetitanregend hängen die tieforangenen Früchte der Feigenkakteen auf Augenhöhe über der Landstraße. Doch Vorsicht! Ihre haarfeinen Stacheln sind zwar kaum sichtbar, graben sich aber gnadenlos in die Fingerspitzen der Unerfahrenen, die hier beherzt zugreifen. Ungefährlich und nicht weniger schön sind die Feigenbäume mit ihren weit ausladenden Ästen, die Palmen und die Orangenbäume, die sich hier zu Hainen zusammenfinden. Einen eigenartigen Zauber entfalten die Agaven in ihrer spröden Schönheit, die von kurzer Dauer ist – Agaven blühen nur einmal, bevor sie absterben.

Nebelwald

Picknick mit Blick auf das WahrzeichenGran Canarias, den Roque Nublo
Picknick mit Blick auf das WahrzeichenGran Canarias,den Roque Nublo

Im grünen Norden der Insel liegt auch der Pinienwald Tamadaba. Hoch oben im Gebirge, den Passatwinden ausgesetzt und oft über Tage von Wolken umhüllt, ist dieser geheimnisvolle Nebelwald eine echte Attraktion für Wanderer. Der harzig frische Duft des Ortes betäubt die Sinne, zerzausten Bärten gleich hängen lange Flechten von den Ästen der Bäume, fast lautlos sind die Schritte der Wanderer auf dem mit Piniennadeln bedeckten Boden. ...


Die Reportagen zum Thema Winterfluchten in diesem Heft:

Die Götterinsel: Zypern - das wahre Paradies auf Erden

Rote Küste, grüne Berge – Frühlingswandern an der Algarve



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Ausgabe 150

Januar/Februar 2010