© Klaus-Peter Kappest

Rote Küste, grüne Berge – Frühlingswandern an der Algarve

Ausgabe 150 – Januar/Februar 2010

Portugal

Wer die Algarve im Sommer zu heiß, zu überlaufen und zu trocken findet, der sollte die Monate von Februar bis April ausprobieren. Wenn in Deutschland noch graue Winterstimmung herrscht, zieht in Portugals Süden schon der Frühling ein. Üppige Blütenteppich

Im Hinterland

Sandsteinfelsen am Strand von Luz
Sandsteinfelsen am Strand von Luz

Apropos Hügel – der höchste Berg der Algarve ist der Foia. Mit seinen 902 m ist er ein durchaus anspruchsvolles Wanderziel. Das Städtchen Monchique unterhalb des Berges ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen hinauf zum Gipfel. Oben angekommen pustet ein kräftiger Wind. Auch eine Wanderung zum benachbarten Picota (773 m) lohnt sich. Die Wanderwege führen durch Korkeichenwälder und durch Orangen- und Mandarinenhaine, deren pralle Früchte im Frühling in knalligem Orange in der Sonne leuchten. Der neue Weitwanderweg Via Algarviana, der sich zurzeit noch im Aufbau befindet, wird das Hinterland der Algarve vom westlichsten Punkt bis zur spanischen Grenze verbinden. Im Landesinneren wird das Grün üppiger, Orangenhaine, Eukalyptuswälder Korkeichen und Erdbeerbäume bestimmen die Vegetation. Kleine Siedlungen und Dörfer, weitab von den touristisch erschlossenen Küstenabschnitten, geben Einblicke in das ursprüngliche Portugal. ...


Die Reportagen zum Thema Winterfluchten in diesem Heft:

Gran Canaria - Zwischen Wüste und Nebelwald

Die Götterinsel: Zypern - das wahre Paradies auf Erden



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Ausgabe 150

Januar/Februar 2010