© Klaus-Peter Kappest

Sieben neue Traumpfade: Die dritte und letzte Staffel an Rhein, Mosel und in der Eifel

Ausgabe 152 – Mai/Juni 2010

Deutschland

Das Erfolgsprojekt „Traumpfade“ geht nach 19 bereits bestehenden Traumpfaden in die letzte Runde. 26 Wege führen nach der Eröffnung am 6. Juni 2010 am neuen Waldseepfad Rieden abwechslungsreich und innovativ zu den Highlights, die im Rhein-Mosel-Eifel-Lan

Heidehimmel Volkesfeld

Drei romantische Wacholderheiden rings um Volkesfeld. Auf den Höhenlagen um den beschaulichen Ort in der Eifel reihen sie sich aneinander. Drei verschiedene Panoramen, drei verschiedene Geschichten. Jede Heide mit einem ganz eigenen Charakter. Die kurze, aber abwechslungsreiche Route „Heidehimmel Volkesfeld“ von rund 9 km Länge besucht sie alle drei. Höhepunkt ist ein 270-Grad-Blick vom Noorkopf. Spannend auch der Sauerbrunnen, der den Ruf einer Heilquelle genießt.

Waldseepfad Rieden

Höhepunkt des rund 13 km langen Rundweges ist der ästhetisch gepflegte Riedener Waldsee. Ein schmaler Pfad am Ufer steigt im weiteren Verlauf mit wechselnden Aussichten in den Hochwald südlich von Rieden auf. Ein Aussichtsturm am Gänsehals mit 360-Grad-Panorama entlohnt für jede Mühe. Viele längere Waldpassagen lassen Zeit für Gedanken und Träumereien und der quirlige Rehbach sowie das schmucke Örtchen Rieden malen ein schönes Landschaftsbild.

Vier-Berge-Tour

Gänsehals, Sulzbusch, Hochstein und Schmitzkopf heißen die Berge, die auf der Vier-Berge-Tour erklommen werden wollen. Aussichten über die Eifel und auf den Laacher See belohnen die Wanderer ebenso wie mehrere Hütten, die zur verdienten Einkehr einladen. Geheimnisvoll und spannend zugleich wirken die vielen Höhlen, allen voran die sagenumwobene Genovevahöhle.

Pellenzer Seepfad

Mit 16 km ist der Pellenzer Seepfad die Langstreckendisziplin der neuen Traumpfade. Er führt einmal um den Nickenicher Wald, verbindet den Ort Nickenich mit dem zart umgrünten Laacher See und bietet schöne Ausblicke auf den Krufter Waldsee und das Kloster in Maria Laach. Für Spannung sorgen die Vulkanasche-Aufschlüsse nicht nur bei Geologie-Fans. Entlang an schroffen Felsszenerien bietet der Pellenzer Seepfad mit dem rekonstruierten römischen Tumulus ein historisches Highlight.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell

Wer Höhlen, Schluchten und andere imposante Werke der Natur bestaunen möchte, kommt allein schon durch die Namensgebung am 12 km langen Traumpfad „Höhlen- und Schluchtensteig Kell“ nicht vorbei. Die hallenartig begehbare Trass-Doppelhöhle, die spektakuläre Wolfsschlucht, die Mineralquellen bei Wassenach und das felsschluchtartige Pönterbachtal sorgen für Abwechslung und geologische Highlights. Der Steig begeistert außerdem durch einen hohen Pfad- und Naturwegeanteil.

Hochbermeler

Rast am Hochbermeler, Foto: Kappest/REMET
Rast am Hochbermeler, Foto: Kappest/REMET

Auf rund 10 km führt der Hochbermeler in die idyllische Landschaft der Vulkaneifel, weit ab der Zivilisation, so scheint es. Grandiose Ausblicke vom Schälskopf und der Hochfläche des Heunen müssen sich den noch grandioseren Ausblicken von der Abbruchkante des Hochbermel und einem Blick auf Bermel nur knapp geschlagen geben. Ein Abstecher in den alten Steinbruch sowie eine historische Köhlerhütte am Wegesrand verzücken ebenso wie der tief eingeschnittene Canyon eines Baches, den der Weg ein Stück begleitet.

Monrealer Ritterschlag

Auf dem knapp 14 km langen Traumpfad Monrealer Ritterschlag sind die Burguinen Phillipsburg und Löwenburg, hoch über dem malerischen Ort Monreal, die imposanten Ziele. Könige, die nach einem Abenteuer vorbei an weiten Panoramaausblicken, durch urwüchsige Wälder und idyllische Täler mehr als einen krönenden Abschluss darstellen. Ein perfektes Finale einer abwechslungsreichen Tour durch die Landschaft der Vordereifel. Wahrlich ein Ritterschlag!

www.traumpfade.info



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Ausgabe 152

Mai/Juni 2010