© Klaus-Peter Kappest

Weserbergland: Träume entlang der Weser

Ausgabe 152 – Mai/Juni 2010

Deutschland

Wer von historischen Burgen und Schlössern träumt, wer von romantischen Fachwerkdörfchen, von grünen Weiten, sanften Ebenen, geschwungenen Hügeln und idyllischen Landschaften schwärmt, der erfülle seine Träume entlang des 500 km langen Weser-Radweges von

Mittelgebirge mit Charme

Seit Urzeiten von der Weser geprägt bringt das Mittelgebirge zwischen Kassel und Hannover eine riesige landschaftliche Vielfalt mit. Hautnah erleben können Radfahrer diese Vielfalt auf dem Weser-Radweg, der im Weserbergland bei Hann.-Münden – am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser – beginnt.

Überwiegend abseits von Hauptverkehrsstraßen, quer durch das malerische Mittelgebirge, zieht der Strom seine Bahn, ehe er sich ab Porta Westfalica seinen Weg zur Nordsee sucht. Der Fluss hinterlässt eine romantische Schneise mit vielen idyllischen Auen, grünen Wäldern und unberührten Naturarealen entlang des Flussbettes. Ein Landschaftsbild, das Stoff für viele Märchen ist.

Märchenhafte Kultur

Das Weserbergland ist berühmt für seine vielen Märchenfiguren, die auch den Weser-Radweg begleiten. Da wären Reisebegleiter wie der Rattenfänger von Hameln, Doktor Eisenbart oder der Baron von Münchhausen aus Bodenwerder. Märchenhaft sind auch die unzähligen Schlösser, Burgen und die historischen Fachwerkstädtchen, die entlang der Strecke immer wieder für großes Staunen sorgen.

Fasziniert sind Radler durch Highlights wie die Krukenburg Ruine in der weißen Barockstadt Bad Karlshafen oder die verträumten Gassen im Schutze der Aschenputtelburg in Polle. Eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler in Deutschland, die komplett erhaltene Hämelschenburg aus Zeiten der Rennaisance in Emmerthal, oder die Schillat-Höhle, Deutschlands nördlichste Tropfsteinhöhle, lassen erahnen, dass die Liste der kulturellen Sehenswürdigkeiten im Weserbergland noch viel länger ausfallen könnte. ...


 Weitere Informationen unter ☛ www.weserbergland-tourismus.de


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