© Klaus-Peter Kappest

Kein schöner Land: Von der Lahn über den Taunus nach Bad Soden

Ausgabe 153 – Juli/August 2010

Deutschland

Kein schöner Land? Gewiss nicht übertrieben, wenn man die vom Maiengrün umgebenen Städtchen, Burgen, Ruinen und Berge des Taunus betrachtet. Es ist alles zum Besten bestellt und wartet nur darauf, dass Wanderer den Mut für eine Streckenwanderung aufbringe

Start in Runkel an der Lahn

Haintchen im  Frühlingsglanz, Foto: Konrad Lechner
Haintchen im Frühlingsglanz, Foto: Konrad Lechner

Zwischen Felsen und der Lahn liegt Runkel mit seinem historischen Ortskern. Enge Gassen, malerische Fachwerkhäuser und einladende Gasthäuser befinden sich am Weg. Bewegt war die Vergangenheit dieses Ortes. 1634 legten die Kosaken Burg und Stadt in Schutt und Asche. Im 18. Jh. besetzten hannoversche Truppen, die Sachsen und Franzosen die Stadt. Der obere Teil der Burg blieb Ruine, die Unterburg wurde wieder aufgebaut. Soll man an einem so schönen Maitag überhaupt an solche Ereignisse denken? Vielleicht um die Gegenwart umso mehr zu schätzen?

Mit Blütenpracht über die Höhen

Auf dem Weg über den Taunus, Foto: Konrad Lechner
Auf dem Weg über den Taunus, Foto: Konrad Lechner

Es dringen Blüten aus jedem Strauch und begleiten uns entlang der Lahn. Leuchtend der Weißdorn, zart und unaufdringlich die Apfelbäume, goldgelb die Blumen auf den Wiesen und am Wegesrand. Das Denkmal für König Konrad auf einem Felsen hoch über dem Fluss, der Blick auf Villmar und das Oberheiligenhaus bringen Abwechslung in die durch Abgeschiedenheit geprägte Wegeführung des ersten Tages. Von den Höhen erblickt man in der Ferne den Großen Feldberg, das Ziel des nächsten Tages. ...

Die Tourdaten der 61,5 km langen Streckenwanderung inkl. GPX-Daten sind mit dem Link unten abrufbar.



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Ausgabe 153

Juli/August 2010