© Klaus-Peter Kappest

Im Herzen des Schwarzwaldes: ZweiTälerLand

Ausgabe 158 – Mai/Juni 2011

Deutschland

Das ZweiTälerLand, eine Wanderregion der Extraklasse, die auf 800 Kilometern perfekt markierter Wege unvergessliche Naturerlebnisse für jede Kondition und jeden Geschmack bereit hält: die sanfte Weite lieblicher Wiesenlandschaften, den würzigen Duft der W

Qualitätswanderweg Zweitälersteig

Überwältigend: Blick vom Landwassereck. Foto: ZweiTälerLand Tourismus, Clemens Emmler
Überwältigend:Blick vom Landwassereck
Wahnsinnig: Standort Eckleberg. Foto: ZweiTälerLand Tourismus, Clemens Emmler
Wahnsinnig: Standort Eckleberg

Mit dem Zweitälersteig strahlt nun ein neuer Stern am Wanderhimmel des ZweiTälerLandes. Im Januar 2011 wurde der Weg zu den schönsten Winkeln und höchsten Höhen der Region zum Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert.

In fünf Tagesetappen erschließt der 108 Kilometer lange Steig die landschaftliche Schönheit des ZweiTälerLandes in ihrer ganzen Vielfalt. Gipfelerlebnisse und Waldeinsamkeit, wilde Wasser und sonnige Wiesen – der Zweitälersteig ist Abwechslung pur.

Nur 10 km lang ist die erste Etappe von Waldkirch zum Kandel, aber die haben es in sich, denn fast 1.000 Höhenmeter sind zu bewältigen. Belohnt wird die Anstrengung mit weiten Blicken vom 1.241 m hohen Kandel.

Aussichtsreich beginnt die zweite Etappe, die von der Kandelplatte abwärts ins tief eingeschnittene Simonswäldertal führt. Hier spritzt donnernd der Zweribach in zwei Steilstufen zu Tal. Unten rauscht die Wilde Gutach und die mächtigen Felsen der Teichschlucht schlagen den Wanderer in ihren Bann.

Die dritte Etappe führt zum Hörnleberg mit seiner Pilgerkapelle und weiter durch urigen Bergwald zum Tafelbühl. Später, am Rohrhardsberg, passiert der Weg Bergwiesen mit mächtigen Felsbrocken und windzerzausten Föhren.

Die vierte Etappe führt durch das Tal des Wittenbächles über sonnige Wiesen und tiefe Wälder. Am Landwassereck, an der Grenzlinie zwischen Südlichem und Mittlerem Schwarzwald, reicht der Blick über das ganze Elztal hinunter.

Über den Höhenrücken des Elztals hinab nach Waldkirch führt die fünfte Etappe. Aussichten und Fernblicke überraschen mit immer neuen Perspektiven auf die gegenüberliegenden Seitentäler, ins Elztal und bis ins ferne Rheintal.

Ein kleiner Abstecher zum Hünersedelturm eröffnet Fernsichten zum Kaiserstuhl und bis in die Vogesen. Und doch ist Waldkirch, Ausgangs- und Zielpunkt des Zweitälersteiges, schon zum Greifen nah.

Von Wasserfällen und Schwarzwaldkultur

Horizont voller Liebreiz: Oberes Elztal. Foto: ZweiTälerLand Tourismus, Clemens Emmler
Horizont voller Liebreiz: Oberes Elztal

Auch all jenen, die Tages- und Halbtagestouren den Fernwanderwegen vorziehen, hat das ZweiTälerLand eine Menge zu bieten. Abenteuerlich und anstrengend ist der Weg zu den Zweribachfällen, der den Wanderer mit atemberaubenden Blicken auf die wilden Wassermassen belohnt, die aus 80 m Höhe rauschend und gurgelnd in die Tiefe schießen. Wer die Geheimnisse des Schwarzwalds lüften und die kulturellen Wurzeln der Region kennen lernen möchte, dem seien die Themenwege ans Herz gelegt.

Auf dem Brotweg im Elzacher Ortsteil Yach zum Beispiel erfahren Wanderer spannende Details über das traditionelle Leben der Bergbauern im Schwarzwald, über die tiefgreifenden Veränderungen der letzten Jahrzehnte und darüber, wie man heute neue Wege geht, ohne die alten Traditionen zu vergessen.


Mit Übersichtskarte und Tourenbeschreibung des Zweitälersteig


Weitere Infos:  www.zweitaelerland.de, www.zweitaelersteig.de



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Ausgabe 158

Mai/Juni 2011