© Klaus-Peter Kappest

Joker des Schlankseins

Ausgabe 160 – September/Oktober 2011

Know How

Wer abnehmen möchte, der braucht die richtige Strategie. Diese sollte Spaß machen und einen nachhaltigen Erfolg bringen. Hierfür brauchen wir mehrere Joker, die wir alle einsetzen sollten.

Den Thermogenese-Joker ausspielen

Foto: pharmawiki.ch
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Gewürze und Kräuter fördern die Durchblutung und heizen richtig ein. Dadurch verbrennt der Körper deutlich mehr Kalorien und dadurch auch mehr Fett. Besonders Ingwer, Zimt und Kurkuma sollten verstärkt eingesetzt werden. Bei jeder Mahlzeit sollte an frische Kräuter gedacht werden: Durch täglich viel Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Rosmarin, Majoran oder Liebstöckel wird der Stoffwechsel grundlegend aktiviert, gleichzeitig wird die Leber angeregt, mehr Schadstoffe auszuleiten.

Der Grundumsatz ist auch erhöht, wenn Sie viel trinken. Wer abnehmen möchte, der sollte täglich drei Liter kalorienfreie Flüssigkeit zu sich nehmen: Mineralwasser, grüner Tee, Kaffee. Säfte oder Saftschorlen oder auch mit Zucker gesüßter Tee oder Kaffee sollten vermieden werden, da hierin zu viel Zucker-Kalorien stecken.

Foto: academic.ru
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Pfeffer-Tipp: Die Wirkung der Kräuter und Gewürze wird durch Pfeffer entscheidend verstärkt. Dem Körper stehen durch Pfeffer deutlich mehr Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und pflanzliche Wirkstoffe aus der Nahrung zur Verfügung.

Grüntee-Tipp: Zitronensaft oder Vitamin C ummantelt den Grünteewirkstoff Catechin. Dadurch wird der Abbau dieses Wirkstoffes im Darm verhindert. So können Sie mit einem Spritzer Zitronensaft, einer Zitronenscheibe oder mit einer Prise Vitamin-C-Pulver deutlich mehr aus dem Grüntee herausholen.

Den Fettsäure-Joker einsetzen

Dr. Wolfgang Feil Dr. Wolfgang Feil (51), studierte Biologie, Sportwissenschaften und Innovationsmanagement in Tübingen, New York und Berlin und promovierte 1989 in Biologie. Er gilt als einer der führenden Nährstoffspezialisten und berät im Bereich N
Der Autor: Dr. Wolfgang Feil

Wer abnehmen will, der sollte mehr aktivierende Fettsäuren zu sich nehmen. Diese sind im Olivenöl sowie im Meeresfisch und Speiseleinöl enthalten.  Deshalb lieber einen Esslöffel Olivenöl mehr zum Anbraten des Gemüses nehmen, zweimal pro Woche eine große Portion Fisch (besonders Hering, Makrele oder Lachs) und täglich Speiseleinöl verwenden.  Diese Fettsäuren werden gebraucht für die körpereigene Hormonbildung und für ein längeres Sättigungsgefühl. Eingespart werden sollten Wurst und Würstchen, da hierin sehr viele entzündungsfördernde, also schlechte Fettsäuren enthalten sind. ...


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Ausgabe 160

September/Oktober 2011