© Klaus-Peter Kappest

Neues vom Goldsteig: Herbstgenuss zwischen Burgen und Wäldern

Ausgabe 160 – September/Oktober 2011

Deutschland

Von wegen, man kann nur im Sommer am Goldsteig wandern. Im Herbst zeigen sich der Oberpfälzer Wald und der Bayerische Wald besonders an sonnigen Tagen in ihrer ganzen Farbenpracht. Dann wird es in den Nächten schon kühler und eine warme Jacke gehört auf d

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Der Goldsteig, mit 660 km längster zertifizierter Qualitätsweg Deutschlands, gehört zu den Top Trails of Germany und verläuft von Marktredwitz im Norden bis Passau im Süden. Unterwegs teilt er sich bei Thanstein in der Oberpfalz in eine anspruchsvolle Kammvariante über die Bayerwaldgipfel und eine „gemütliche“ Vorwaldroute über der Donaulinie.

Ein Netz aus Wegen

Damit der Goldsteig von vielen Orten aus erreichbar ist und möglichst viele sehenswerte Ortschaften mit dem Hauptweg verbunden sind, wurden zahlreiche Zuwege aus den umliegenden Regionen eingerichtet. Die so genannten „Ge(h)nuss-Steige“ unterliegen in Sachen Wegequalität und Markierung den gleichen strengen Richtlinien wie der Goldsteig selbst. 29 Ge(h)nusssteige gibt es bereits, z.B. ab Tirschenreuth, Weiden i.d.OPf., Elisabethszell, Waldmünchen, Bodenmais, Fürsteneck, Neureichenau, und vielen anderen, sehenswerten Orten der Region. Kürzere Schlaufen, die sich für Tages- oder Zweitages-Etappen anbieten, sind dabei ebenso wichtig wie die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Denn Wanderer sollen auch bequem mit Zug und Bus anreisen können. Z. B. nach Wernberg: Auf weiß-blau markiertem Zuweg geht es vom Bahnhof ins Pfreimdtal. Hier bleibt es jedem selbst überlassen, welche Richtung er einschwenkt. Die Realisierung weiterer Ge(h)nuss-Steige soll zügig vorangehen, um dann mit einem Gesamtwegenetz von 1.300 Kilometern Kultur, Geografie, Natur und Gastlichkeit der Region zu erschließen.

Bunte Baumwipfel

Wenn man den Goldsteig auf der Kammroute von Norden nach Süden wandert, so kommt man durch 5 Naturparke und den Nationalpark Bayerischer Wald. Die Nordroute verläuft im Nationalpark durch urwüchsige Wälder, zerklüftete Felsformationen und über die ursprünglichen Schachten, die ehemals als Viehweiden dienten. Einen Blick von außen auf den Nationalpark und seine Gipfel kann derjenige werfen, welcher auf der 62 km langen, alternativen Panoramaroute entlang des Parks über die Ortsfolge Zwiesel, Frauenau, Spiegelau, St. Oswald, Riedlhütte, Neuschönau und Mauth wandert. Immer die grandiosen Gipfel des Großen Falkenstein, Rachel und Lusen im Blick kann er diese Tour genießen. Eine faszinierende Wanderung – besonders im von der UNESCO ausgerufenen „Jahr der Wälder“. ...


Infos zur Region: www.goldsteig-gehnuss.de, www.goldsteig-wandern.de



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Ausgabe 160

September/Oktober 2011