© Klaus-Peter Kappest

Zauberhafte Murgleiter: Schwarzwälder Wanderlandschaft

Ausgabe 164 – Mai/Juni 2012

Deutschland

Mit gleich zwei neuen Etappen im Norden und Süden wartet die „neue“ Murgleiter auf. Mit einer Gesamtlänge von 110 km (5 Etappen) hat sich der erlebnisreiche Weg damit zu einem ausgewachsenen Fernwanderweg entwickelt. So wie Rothaarsteig und Rheinsteig im

Blick vom Schliffkopf. Foto: Baiersbronn Touristik
Blick vom Schliffkopf

Die Murgleiter führt vom Unimog-Museum in Gaggenau über die Papiermacherstadt Gernsbach, durch die historischen Fachwerkorte Weisenbach und Forbach bis nach Baiersbronn hinauf zum 1.055 m hohen Schliffkopf. Wer möchte kann den Premiumweg auch in entgegengesetzter Richtung laufen, denn er ist in beide Richtungen mit der Murgleiter-Raute ausgeschildert. Das Besondere an der Murgleiter ist, dass sie mal rechts, mal links des Flussen verläuft und mit vielen Zuwegen mit der S-Bahn verbunden ist. So können Wanderer die einzelnen Etappen individuell und flexibel gestalten – das Auto kann getrost zu Hause bleiben. Auch um den Rückweg braucht man sich keine Sorgen zu machen – das erledigt die S-Bahn im Stundentakt (Infos beim KVV-Servicetelefon 0721/61 07 58 85 oder unter www.kvv.de).

Schwarzwälder Bergerlebnisse

Die alte Holzbrücke in Forbach ist ein detailgenauer Nachbau des historischen alten Originals und das Wahrzeichen der Stadt. Foto: Tourismus Zweckverband „Im Tal der Murg“
Die alte Holzbrücke in Forbach

Trittsicher und mit gutem Schuhwerk ausgestattet sollte man sein, wenn man sich auf die fünftägige Tour entlang der Murg begiebt. Denn der Wanderweg bleibt keinesfalls unten im Tal – die fünf Etappen addieren sich zusammen auf rund 4.700 Meter Aufstieg. In stetem Auf und Ab erschließt die Murgleiter die vielen Schatzkästchen der Natur, die der Schwarzwald hier zu bieten hat. Auf beiden Seiten des Flusses schlängelt sich der Weg über wurzelige Pfade durch tiefe Wälder, vorbei an schroffen Felsen und über üppiges Grün. Eben noch eingesponnen in eine mystische Schlucht aus imposanten Felsen, dichtem Blätterdach und dem Rauschen des Flusses, eröffnen sich plötzlich atemberaubende Fernsichten von den Höhen über dem wildromantischen Tal. Auf spannungsreichen Pfaden geht es hinauf zu felsigen Gipfeln, klaren Seen und stillen Mooren, bevor es in einsamen Wiesentälern wieder bergab geht.

Fünf Tage pure Wanderfreude

Schon auf der ersten Etappe von Gaggenau nach Gernsbach geht es mächtig auf und ab. Vom Unimog-Museum verläuft die Murgleiter über das Schloss Bad Rotenfels und die Jägertanne zum Waldseebad. Vom Luisenbrunnen geht es bergauf zur Ruine Ebersteinburg, wieder im Tal begeistert die Wolfsschlucht mit ihren von Moos und Farn überzogenen Felsen, bevor ein erneuter Aufstieg auf den 668 m hohen Merkur mit einem fantastischen Rundblick belohnt wird. In der Flößerstadt Gernsbach führt der Weg durch die sehenswerte Altstadt zum Endpunkt der Etappe am Wanderportal Gernsbach. Am zweiten Tag nimmt die Murgleiter ihren Anfang mit einem Aufstieg zum Ehrenmal mit Blick auf die Murg und die Gernsbacher Altstadt. ...


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