© Klaus-Peter Kappest

Schatzsuche per Rad: Die Silbersee-Route

Ausgabe 165 – Juli/August 2012

Deutschland

Radelgenuss und Geschichte, Natur pur und Wasserspaß: Die rund 36 km lange Silbersee-Route hat alles für einen perfekten Tag auf zwei Rädern.

Foto: Wandermagazin / Natalie Glatter
Foto: Wandermagazin / Natalie Glatter

Die Silbersee-Route hat zwei Schwerpunkte: Der Silbersee als Etappenpunkt der Rundtour, mit Möglichkeiten zum Baden, Paddeln, Angeln und Sonnenbaden. Zum anderen lockt der landschaftlich-kulturelle Aspekt mit vielen Spuren aus der bäuerlichen Vergangenheit der Region. Beispielsweise in Altluneberg, mit dem liebevoll renovierten „Oldenburger Haus“, mehreren alten Bauernhäusern und der Fachwerkkirche aus dem 16. Jh. sowie dem Frelsdorfer Freilichtmuseum, das einen anschaulichen Rückblick in die bäuerliche Tradition ermöglicht.

Entdeckungsreise in die Vergangenheit

Foto: Wandermagazin / Natalie Glatter
Foto: Wandermagazin / Natalie Glatter

Es lohnt sich, die Silbersee-Route in der Ortsmitte von Wehdel oder etwas südlich, direkt am Parkplatz des Strandbades am Silbersee, zu beginnen und im Uhrzeigersinn zu fahren. So bildet der See den Schlusspunkt der Tour und man kann – bei entsprechendem Wetter – den restlichen Tag für ausgiebiges Baden oder Paddeln nutzen. Kultureller Höhepunkt der Tour ist das Dorf Altluneberg, das sich viel Ursprünglichkeit bewahren konnte. Die Fachwerkkirche aus dem 16. Jh. wurde von den Herren von Luneberg errichtet. Der Altar stammt aus der Zeit der ersten Erneuerung der Kirche 1635, erst Mitte des 18. Jh. wurde der Turm errichtet.

Mit ausführlichem Tourentipp
Mit ausführlichem Tourentipp

Das Oldenburger Haus in Altluneberg ist das Ergebnis der Rückbesinnung auf die eigene dörfliche und landschaftliche Geschichte. Es war stark vom Verfall bedroht, konnte aber vor einigen Jahren gerettet werden. Beachtenswert sind die 380 Jahre alten Balken der 33 m langen Deel. Jetzt wird das stolze Bauernhaus der geschichtsträchtigen Struktur des Dorfes mit dem Rittergut als Mittelpunkt als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt.

In Frelsdorf wartet ein weiteres historisches Kleinod auf Entdeckung: Das Museum – als Frelsdorfer Brink bekannt – besteht aus einem Bauernhaus, einem Backhaus, einem Schafstall und mehreren Scheunen. Insgesamt sechs Gebäude sowie ein Bienenstand und ein Ziehbrunnen werden von einer Steinmauer umschlossen. Auf der Diele finden kulturelle Veranstaltungen statt, in den Sommermonaten wird im Backhaus frisches Brot und der traditionelle Butterkuchen gebacken. ...


Infos zur Region: www.cuxland.de



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