© Klaus-Peter Kappest

Geschichtsträchtige Frankenalb: Auf den Spuren der Vergangenheit

Ausgabe 167 – November/Dezember 2012

Deutschland

Streuobstwiesen und Hügelgräber, friedliche Flusstäler und mittelalterliche Klostermauern, aussichtsreiche Hochflächen und majestätische Burgen – die Frankenalb lebt vom Wechselspiel zwischen Naturlandschaften und kulturellen Stätten. Was liegt da näher,

Aussichtspunkt am Glatzenstein. Foto: Bernd Hölzel
Aussichtspunkt am Glatzenstein

Mit ihren nur leichten Steigungen in einer Höhenlage von ca. 300 m bis 650 m sind die unterschiedlichsten Erkundungstouren auch für ungeübte Wanderer, Kinder oder ältere Menschen gut zu bewältigen. Im Süden begrenzt die Donau das wandernswerte Mittelgebirge, das sich in einem weiten Bogen vom Main im Norden, an Nürnberg vorbei westlich des Main-Donau-Kanals hinab bis zur Altmühl zieht, bevor es nach Westen hin zur Schwäbischen Alb abknickt. Historisch betrachtet stand die Frankenalb lange Zeit unter keiner einheitlichen Herrschaft. Nürnberger Patrizierfamilien, Bayern und Pfälzer hinterließen ihre Spuren, was bis heute an einer hohen Dichte an Burgen, Schlössern und Herrensitzen sichtbar wird, um die sich etliche spannende Geschichten ranken. Und wie ließen sich die vielen Stationen einer bewegten Geschichte besser erkunden als in Wanderschuhen?

Themenwandern mit Qualitätssiegel

Blick vom Glatzenstein zur Festung Rothenberg. Foto: Bernd Hölzel
Blick vom Glatzenstein zur Festung Rothenberg

Vier Fernwanderwege mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ führen durch die Frankenalb. Die berühmtesten Vertreter sind sicher der Frankenweg, der vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb führt, und der Fränkische Gebirgsweg, der von den höchsten Gipfeln hinab in geheimnisvolle Felsenlabyrinthe und Höhlen steigt und Kulturstädte und stolze Burgen mit einsamen Naturlandschaften verbindet.

Mit einem Tourentipp: Archäologischer Wanderweg / Kultour 03
Mit einem Tourentipp: Archäolo-gischer Wanderweg / Kultour 03

Weniger berühmt, aber sicher nicht weniger spektakulär, sind der 182 km lange Erzweg, der in neun Schlaufen und verschiedenen Erlebnisrunden zwischen Pegnitz und Kastl Industriegeschichte, Bergbautradition, Natur und Kultur der Region verbindet, und der 52 km lange Ulrich-von-Königstein-Weg, der die Wirkungsstätten seines Namensgebers, dem Reichsministerialen Ulrich von Königstein (13. Jh.) und die wunderbare Landschaft der südlichen fränkischen Alb miteinander verknüpft. Das Wanderleitsystems „Wanderzirkus Frankenalb“ sorgt dabei mit zuverlässiger Beschilderung und Informationsangeboten zu Infrastruktur und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten für ungetrübtes Wandervergnügen. ...


Infos zur Region: urlaub.nuernberger-land.de


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