© Klaus-Peter Kappest

Romantisches Wandern in Vollendung: Quedlinburg

Ausgabe 169 – März/April 2013

Deutschland

Die Selke entspringt bei Stiege in knapp 500 m Höhe. Nach 69 km mündet sie in die Bode. Soweit die nüchterne Faktenlage. Erlebbar wird dies alles mit einem genussvollen Wanderweg: dem Selketal-Stieg.

Foto: Quedinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Foto: Quedinburg-Tourismus-Marketing GmbH

Bequem mit der Bahn anreisen, aussteigen und meist bergab wandern. Wer einmal den romantischen Harz erleben möchte, wer sich dem UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg auf behutsame Weise nähern möchte, wer die Eisenbahnromantik und die wundersame Langsamkeit der Harzer Schmalspurbahnen schätzt, der sollte sich diesen 72 km langen Wanderweg unbedingt vormerken. Das Selketal ist geprägt von Wiesen, Felsen, Klippen und Wäldern. Von Stiege bis Mägdesprung begleitet die Selketalbahn in Hör- und oft auch in Sichtweite den Wanderweg. Nach Mägdesprung taucht der Selketal-Stieg ein in das stille und unbesiedelte Naturschutzgebiet Selketal. Eins sein mit der Natur und dem Dramaturgen des Weges, der Selke. Wo die Selke ins Harzvorland eintritt und weiter durch das Mansfelder Land in nordöstlicher Richtung zur Bode fließt, folgt der wundervolle Selketal-Stieg den Ausläufern des Unterharzes Richtung Westen, vorbei an Ballenstedt, nach Gernrode und Bad Suderode. Hier trifft der Weg wieder auf die Selketalbahn, linker Hand sind die bizarren Sandsteinformationen der berühmten Teufelsmauer zu erkennen und durch den Brühlpark und den Wordgarten gelangt der Wanderer in die vollständig erhaltene und denkmalgeschützte Altstadt von Quedlinburg mit ihren weltberühmten Kostbarkeiten. Das ist romantisches Wandern in Vollendung!


Infos zur Region: www.quedlinburg.de


Mit mehretappigem Tourentipp: Selketal-Stieg


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Ausgabe 169

März/April 2013