© Klaus-Peter Kappest

Runde Sache: Die schönsten Regionen und Ideen zum Radwandern

Ausgabe 170 – Mai/Juni 2013

Know How

Vor 196 Jahren erfand Freiherr Karl Drais das einspurige Laufrad. Das Zweiradprinzip seiner aus Holz gefertigten Laufmaschine verhalf der Erfindung zum ersten individuell angetriebenen Fortbewegungsmittel. Der Siegeszug des Fahrrads zeigt sich auch darin,

Technisch hat sich seit 1817 an den Zweirädern viel verändert. Leicht sind sie geworden, gefedert zumal, schnittig und für die jeweiligen Verwendungs- und Einsatzzwecke gibt es einsatzoptimierte Varianten.

Schöne Wege

Foto: Vaude / Attenberger
Foto: Vaude / Attenberger

Die Sitzgelegenheiten moderner Fahrräder erinnern zuweilen an Martereinrichtungen. Wohl dem, der seinen Allerwertesten frühzeitig trainiert oder den Sattel ordentlich auspolstert. Schnell sind die modernen Fahrräder. Rennräder aus Karbon werden von ihren „Piloten“ auf 100 und mehr km/h beschleunigt. Mountainbikes hingegen, mit Ritzeln, breiten Stollen und zupackenden Bremsen ausgestattete Outdoormaschinen, kann man durch Matsch, Sand und Geröll steuern. Die Mehrzahl der Fahrradfahrer nutzt die Drahtesel zur genüsslichen Erkundung von Land und Leuten oder zur Entdeckung von unbekannten Regionen. Sie legen Wert auf gute Wege. Idealerweise befestigt und lückenlos beschildert. Auf rund 75.000 km Gesamtlänge wird das Radwegenetz in Deutschland geschätzt. Darunter aktuell 46 vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) zertifizierte Qualitätsradrouten.

Schöne Landschaften

Foto: Jack Wolfskin
Foto: Jack Wolfskin

Wer radelt, hat automatisch eine größere Reichweite. Selbst eingefleischte Genießer kommen so problemlos auf 30 bis 40 km Streckenlänge. So kann man auch Ziele in mittlerer Entfernung ansteuern. Die Eroberung von Regionen, die Entdeckung landschaftlicher, kultureller Höhepunkte wird nach aktuellen Untersuchungen des ADFC immer beliebter. Größter Vorteil dabei: Man muss sein Quartier nicht wechseln. Mehr als 5.400 auf Radler spezialisierte Bett & Bike-Betriebe gibt es inzwischen in Deutschland. In Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern bieten immer mehr Hotels und Gasthöfe radlertaugliche Angebote an.

Laues Lüftchen

Foto: Vaude / Attenberger
Foto: Vaude / Attenberger

Die Mehrzahl der Genussradler, dazu zählt sowohl die überwiegende Zahl der Tourenradler, aber auch Standortradler, schätzt angenehme äußere Witterungsbedingungen. Nicht zu heiß, nicht zu windig, nicht zu kalt soll es sein. Jetzt im beginnenden Frühjahr gibt es dafür die optimalen Voraussetzungen. Die Tage werden länger, die Sonne hat bereits an Kraft gewonnen und noch sind Hitzeperioden, Unwetter oder Regenstürme eher die Seltenheit. In der würzigen Luft des Frühlings lässt es sich besonders beschwingt radeln. Eine Vielzahl von wundervollen Tourenideen präsentieren wir auf den folgenden Seiten. Tipps zum Kauf eines E-Bikes (Pedelec) finden Sie auf Seite 50-51. Mehr zum Einsatz von GPS-Geräten beim Fahrradfahren und eine Übersicht der aktuellen und tauglichen Geräte finden Sie auf den Seiten 68-69. Also, rein in den Radlerhimmel...


Weitere Reportagen zum Titelthema "Im Radlerhimmel" in diesem Heft:



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