© Klaus-Peter Kappest

Die Bergparade von Garmisch-Partenkirchen

Ausgabe 171 – Juli/August 2013

Deutschland

Garmisch-Partenkirchen, zu Füßen von Zugspitze und Alpspitze, am Zusammenfluss von Loisach und Partnach, ist das alpine Outdoor-Paradies am höchsten Gipfel Deutschlands. Hinzu kommen die familiäre Gastfreundschaft und raue Schönheit der Bergwelt. Auch Kön

Wandern heißt Loslassen

Umgeben von Giganten: rechts der Wank, links der Kramer. Foto: GaPa Tourismus
Umgeben von Giganten: rechtsder Wank, links der Kramer

Loslassen, das fällt beim Bergwandern besonders leicht. Bei Ausflügen in die Bergkulisse des Wettersteingebirges rücken Alltagssorgen wie von allein in den Hintergrund. Der Berg ruft nämlich! Rund 300 km Wanderwege geben Wanderern rund um Garmisch-Partenkirchen die Auswahl von einfachen Spaziergängen bis hin zu Mehrtagestouren inkl. Übernachtung in urigen Berghütten. Gipfelstürmer sollten eine Besteigung der 2.962 m hohen Zugspitze nicht auslassen. Mindestens einmal sollte jeder Wanderer auf Deutschlands Dach stehen, in die Ferne blicken und einfach loslassen. Und wer den anspruchsvollen Aufstieg nicht wagt, darf getrost auf die Zahnradbahn oder die Seilbahn ausweichen. Aufstiegshilfen unterstützen auch beim Eckbauer, zur Alpspitze, zum Wank oder zum Graseck. Das erleichtert den Entdeckerradius und macht auch Halbtagestouren möglich, wenn man mal den Vormittag etwas trödeln oder den Nachmittag für Wellness nutzen möchte.

Familienfreundlicher Eckbauer

Alpenglühen Wer mag da widerstehen? Foto: GaPa Tourismus
Alpenglühen. Wer mag da widerstehen?

Wer die Natur und Kultur von Garmisch-Partenkirchen, das einst als römische Reisestation namens „Partanum“ gegründet wurde, mit der Familie erkunden möchte, wird am 1.237 m hohen Eckbauer fündig. Unten lockt das Skistadion mit Sprungschanze und einer Ausstellung zu den Olympischen Winterspielen von 1936. Die Partnachklamm, ein einzigartiges Naturdenkmal, führt die Kraft der Natur eindrucksvoll vor Augen. Bis zu 80 m tief hat sich hier das Wasser über Jahrmillionen in den Fels gegraben. Auf den wulstartigen Gesteinsschichten kann man die Wühl- und Fressspuren einstiger Meeresbewohner entdecken – Erdgeschichte zum Anfassen. Neben der fußläufigen Erkundung der Partnachklamm machen zahlreiche Touren der leichten Schwierigkeitsstufe, meist über Forst- und Wiesenwege, das Wandergebiet am Eckbauer äußerst familienfreundlich. Der Zauber alpiner Urwüchsigkeit mit seinen sehenswerten Landschaftsformen aus Fels, Erde und Wasser macht die Heimatgemeinde vom Geschichtenerzähler Michael Ende zum lehrreichen wie abenteuerlichen Spielplatz für Groß und Klein. Dass die Almhütten ein beliebter Anziehungspunkt für durstige und hungrige Bergwanderer sind, versteht sich von selbst. Eine deftige Brotzeit, ein selbst gebackener Kuchen und dabei die Nase in die Sonne halten und in die Ferne blinzeln – welche Vorstellung! ...


Infos zur Region: www.gapa.de


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