© Klaus-Peter Kappest

Osttiroler Almenzauber: Naturgenuss im Nationalpark Hohe Tauern

Ausgabe 171 – Juli/August 2013

Österreich

Kein Laut dringt an die Ohren außer dem leisen Säuseln des Windes. Die Zivilisation scheint Lichtjahre entfernt, die Schritte knirschen auf dem einsamen Pfad. Ganz langsam fällt der Alltagsstress ab und das Gefühl der Freiheit macht sich breit. Die umlieg

Der 1.800 km² große Nationalpark Hohe Tauern erstreckt sich über die österreichischen Bundesländer Tirol, Kärnten und Salzburg. Im Norden Osttirols lockt das ursprüngliche Defereggental mit Streifzügen durch die Bergwelt. Hier kann man den Wechsel zwischen schroffen Bergwelten und der bäuerlichen Kulturlandschaft, die das Tauernmassiv umsäumt, hautnah erleben.

Eins mit der Natur

Foto: Osttirol Werbung GmbH
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Ausflüge in die Osttiroler Gipfelwelt sind regelrechte Zeitreisen. Über Jahrhunderte haben die hier ansässigen Menschen das Naturgefüge von den Tälern bis hinauf in die Almregion im Einklang mit der Natur gestaltet und gepflegt. Weil die Bauern die Bergwiesen seit alters her mähen und sie so das Buschwerk im Zaum halten, konnten die artenreichsten Lebensgemeinschaften Österreichs entstehen. Auf vielen Almen geht es noch zu wie damals. Statt Radiobeschallung tönt das Bimmeln der Kuhglocken ans Ohr und statt bunten Softdrinks kommt frische, kühle Buttermilch ins Glas. Insgesamt locken im Nationalpark Hohe Tauern 350 Almen. Manche liegen versteckt in der absoluten Bergeinsamkeit, andere sind sogar mit dem Kinderwagen erreichbar. Die Wege dorthin führen vorbei an duftenden Bergkräuterwiesen, die Augenschmaus und schmackhafte Nahrungsquelle für die vierbeinigen Almbewohner zugleich sind.

Kleine Fluchten

Foto: Osttirol Werbung GmbH
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Bei Familien steht die Berger Alm im Dorfertal hoch im Kurs: Von Kals aus führt ein Weg eine knappe Stunde sanft ansteigend durch die spektakuläre Dabaklamm dorthin. Während die Berger Alm für ihre legendären Preiselbeerkrapfen und den Apfelstrudel bekannt ist, punktet die Pebellalm im Virgental mit Wildspezialitäten aus eigener Jagd. Besonderer Tipp: Wer sich hier einquartiert, erlebt nicht nur das Almleben hautnah, sondern kann in der Dämmerung sogar auf die Pirsch gehen. Doch egal, ob kleiner Almspaziergang oder mehrtägige Bergtour mit Almenhopping – die Osttiroler Almenwelt steckt voller authentischer Erlebnisse. Und da einige Almen sogar Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, steht der Auszeit von Lärm und Zivilisation nichts mehr im Weg. ...


Infos zur Region: www.osttirol.com


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