© Klaus-Peter Kappest

Donautal: Vorsicht Grenze!

Ausgabe 172 – September/Oktober 2013

Deutschland

Ja, früher... Ganz langsam fuhr man an die Grenze heran, egal ob in Frankreich, Österreich oder Italien. Grenzbeamte fragten meist übellaunig nach den Papieren. Ein prüfend-bohrender Blick. Das war einmal!

Wandern im zwielichtigen Wald. Foto: Dillinger Land e. V.
Wandern im zwielichtigen Wald. Foto: Dillinger Land e. V.

Sieben Grenzen gibt es auf dem neuen Grenzwanderweg im Dillinger Land. Aber keine Angst, Grenzbeamte, Schlagbäume, Ausweiskontrollen – Fehlanzeige.

Über sieben Grenzen musst du gehen...

Mit Tourentipp: Der Grenzweg
Mit Tourentipp: Der Grenzweg

Auf 29 Kilometern Länge entführt der Wanderweg von Unterliezheim in eine Zeit, da es zwei Landesgrenzen – Bayern und Baden-Württemberg – und drei Kreisgrenzen – Dillingen, Donau-Ries, Heidenheim – gab. Heute sind diese Trennlinien zwar unsichtbar, aber vieler Orts hörbar: Die Bayern frotzeln über die Baden-Württemberger und umgekehrt. Am Stammtisch wird über das bessere Bier diskutiert und die besseren „Leut“. Auf dem Grenzweg am Dialektbaum kann man schon einmal einen Sprachkurs rieserisch und bayrisch-schwäbisch absolvieren. Kostprobe gewünscht? Rieserisch „I ziag mi a“ und bayrisch-schwäbisch „I schlaif mi ei“. Was das heißen soll? „Ich ziehe mich an.“ ...


Infos zur Region:  www.dillingerland.de



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