© Klaus-Peter Kappest

Katalonien: ... und führe uns in Versuchung!

Ausgabe 177 – Juli/August 2014

Spanien

Auf der Suche nach der Seele Kataloniens mag der Reisende malerische Felsbuchten oder die Gebirgslandschaften der Pyrenäen durchstreifen; er mag dem Zauber mittelalterlicher Dörfer oder dem funkensprühenden Charme der Metropole Barcelona verfallen, in Tar

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Hier geht's zum Beitrag: „... und führe uns in Versuchung im epaper WMLive 177.
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Das Jahr 2014 ist in Katalonien ganz dem Wein und den Orten seiner Herkunft gewidmet. Die Region besinnt sich auf ihre Stärke, die bekanntlich darin liegt, Tradition und Moderne zu sinnlichen Genusserlebnissen zu verschmelzen. Dementsprechend ist der Önotourismus zur Zeit in aller Munde und manifestiert sich in unterschiedlichsten Angebotsvarianten. Wer wissen möchte, weshalb die Kellereien hier  im Volksmund als Kathedralen des Weins bezeichnet werden, wer Rebgebiete erkunden möchte, die sich durch das Renommee ihrer Weine ebenso auszeichnen wie durch die Stille ihrer magischen Landschaften, wer eine Weintherapie am eigenen Leibe erfahren oder sich einfach über katalanische Weine und ihre Ursprungsgebiete informieren möchte, der sollte sich aufmachen, um den Landstrich zwischen Pyrenäen und Mittelmeer mit allen Sinnen zu entdecken.

Costa Brava: Die Weinroute des Empordà

Die Weinroute durch den Empordà ist eine Reise zu einem atemberaubenden Spiel von Licht und Farben, das Salvador Dalí ein Leben lang inspirierte. Bläst der Tramuntana-Wind über die Küste, taucht er den Himmel in solch tiefes Blau, dass man glaubt, man müsse verrückt werden oder Kunstwerke schaffen, die die Grenzen des Realen überschreiten. An anderen Tagen trägt eine milde Brise den leisen Duft aromatischer Pflanzen über die Felsen der Costa Brava. Meerfenchel badet in den feinen Tropfen der Gicht, Ginster, Mastix und Heide schaukeln im Wind. Die mediterrane Landschaft öffnet die Sinne. Mit jedem Schritt über Sand, Lehm, Schiefer und Kalk kommt der Reisende dem Geheimnis des Ortes und seiner Reben ein wenig näher. Griechen und Römer haben im Empordà ihre Spuren hinterlassen,  später kultivierten die Benediktiner das Land um das Cap de Creus mit ihrer Hände Arbeit. Dann empfahlen sie es im Gebet dem Höchsten. Nach den Weinen zu urteilen,  hatte der Herr ein Einsehen. Nicht allein, dass der hiesige Wein die Qualitätsbezeichnung DO (Denominacion de Origen) trägt, 2005 jubelte der Weltruf genießende Weinkritiker Robert Parker: „Was für eine Entdeckung, diese großartigen Weine des Empordà!“ ...



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