© Klaus-Peter Kappest

Auvergne: Zu Fuß, im Wasser, per Rad oder hoch zu Ross

Ausgabe 180 – Januar/Februar 2015

Frankreich

Die grandiosen Vulkanlandschaften, unzählige gut gekennzeichnete Wanderstrecken in stillen Landstrichen und nicht zuletzt die hervorragende Gastronomie machen diese Region im Zentralmassiv zu einem Paradies für Wanderer. Diese herrliche und teilweise n

Wandern ohne Ende

So wunderbare Panoramen erleben Wanderer im Naturschutzgebiet Chaudefour immer wieder. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase
So wunderbare Panoramen erleben Wanderer im Naturschutzgebiet Chaudefour immer wieder. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase

Mit mehr als zwölf gekennzeichneten Fernwanderwegen, angefangen vom GR 30 rund um die Vulkane und Seen über den bekannten Stevenson-Weg, GR 70, und mehrere Strecken der Jakobswege, GR 65 oder GR 300, können Wanderfreunde laufen, was die Sohlen hergeben. Eine noch weniger bekannte Jakobsroute durchquert auf 170 km das Departement Cantal. Von den Basaltorgeln bei Blesle führt die Via Arverna durch beeindruckende Vulkanlandschaften bis Laroquebrou im Tal der Cère. Hinzu kommen unzählige Rundwanderstrecken und lokale Wege, um Land und Leute, Landschaften und Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen.

Ab ins kühle Nass

Wasserfall im Naturschutzgebiet  Les Combrailles. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase
Wasserfall im Naturschutzgebiet Les Combrailles. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase

Die Auverge ist das Wasserreservoir Frankreichs. Bevor sie in größere Flüsse münden, stürzen hier Rinnsale und Wildbäche zwischen Wäldern die Berge herab. In der von Vulkanen geprägten Erde machen großartige Basaltkolonnen und vom Wasser gebildete tiefe Becken das Canyoning besonders attraktiv. Betreut von ausgebildeten ortskundigen Führern sind diese sportlichen, sehr abwechslungsreichen Wasserwanderungen auch sicher. Ausgestattet mit Neopren-Anzügen und Helm kann der Spaß beginnen. Es wird im Bachbett gewandert, über nasse Felsen gerutscht, in Wasserfällen abgeseilt und in die kühlen Becken gesprungen. Der Allier im Departement Haute-Loire, ebenso wie die Sioule im Departement Puy-de-Dôme, haben sich zwischen Steilfelsen spektakuläre Schluchten gegraben.

Radler bei Prades. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase
Radler bei Prades. Foto: CRDT Auvergne/Joël Damase

Die Wildbäche in der Umgebung, wie beispielsweise der Rouchou bei Saint-Privat-d’Allier, bilden ideale Reviere für Canyoning. Dank unterschiedlicher Parcours können auch Kinder ab 12 Jahre bei diesem spritzigen Vergnügen mitmachen. Der Allier gehört übrigens zu den größten noch naturbelassenen Flüssen Frankreichs. Im oberen Verlauf sind die Stromschnellen eine sportliche Herausforderung für eine Rafting-Partie, während sich die ruhigeren Gefilde weiter nördlich für gemütlichere Kajak- und Kanu-Touren eignen. Zwischen Prades und Villeneuve d‘Allier finden sich ausreichend Anbieter für Rafting-touren und Kanuverleih. Es brauchen nur noch die Paddeln ins Wasser getaucht zu werden, um die spektakulären Allier-Schluchten von unten zu erleben. ...


Informationen über das Reiseziel Auvergne: www.auvergne-tourismus.de



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