© Klaus-Peter Kappest

Hören und Sehen: Sagenhaft Wandern auf dem Donausteig

Ausgabe 181 – März/April 2015

Österreich

Da ist es wieder, dieses vielstimmige Vogelgezwitscher. Mal ist die Donau nur mit leisem Glucksen, dann wieder mit strandgleichem Wellenbranden zu vernehmen. Die Luft ist würzig und aromatisch, der rasche Kulissenwechsel zwischen Wald und Wiese phänomenal

Schlögener Schlinge. Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH
Schlögener Schlinge. Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH

Eben erst wanderte man durch satte, grüne Wiesen, jetzt steigt man inmitten der harzig-duftenden Wälder in die steilen Uferhänge der Talberge, durch die sich die Donau ihr Bett in Jahrmillionen gegraben hat.

Wunder der Natur

Jausenstation Gießenbachmühle. Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH
Jausenstation Gießenbachmühle. Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH

Es knackt jedes Mal, wenn ein dürrer Ast unter dem Wanderschuh zerbricht. Der Wald lebt und atmet. Mal schwillt der Chor der gefiederten Musikanten zum Crescendo an, dann hämmert ein Specht im Stakkato eines Trommelwirbels und plötzlich ist nichts als das leise „piano“ rauschender Wipfel zu hören. Die Donausteignatur ist umwerfend schön. Unfassbar ist auch der Fluss-Mäander der Schlögener Schlinge. Wenn sich plötzlich der Waldvorhang öffnet und den Blick auf die formvollendete Flussschleife frei gibt, dann ist klar – so sieht ein Naturwunder aus. Zwei spektakuläre Richtungswechsel legt die Donau hier als Kür hin und lässt erahnen, welch erbitterten Kampf der mächtige Strom mit dem harten Granit der Böhmischen Messe im Laufe der Jahrmillionen ausgefochten hat. ...


Infos zur Region: www.donausteig.com



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