© Klaus-Peter Kappest

Ode an die Sinne: Darum ist es in der Pfalz so schön

Ausgabe 182 – Mai/Juni 2015

Deutschland

Die Pfalz steht für Leidenschaft, starke Gefühle, sinnliche Landschaften und irdische Genüsse... Ich muss es wissen, ich bin gebürtiger Pfälzer und weiß, dass eine Portion Pfälzer Saumagen nicht erst seit Helmut Kohls kulturell-kulinarischem Dreiklang au

50.000 Feigensträucher wachsen in der Vorderpfalz und entlang der Deutschen Weinstraße. Warum wohl?

Südländisches Flair

Die Mandelblüte. Foto: Pfalz.Touristik/ Goosmann
Die Mandelblüte. Foto: Pfalz.Touristik/ Goosmann

Die filigrane Blüte der Mandel schafft es jährlich auf die Titelseiten der Tagespresse, und zwar dann, wenn entlang der Weinberge die Mandelbäume in voller Blüte stehen und ein einschmeichelnder Geruch nach Frühling, nach Lebenslust und Sonnenwärme den Pfälzern den Kopf verdreht. Südländisch ist der Wein. Junge pfälzische Winzer erobern mit edlen Tropfen die Herzen der Sommeliers. Klasse statt Masse ist das Rezept. Behutsamer Ausbau, sorgsamer Schnitt, tägliche Pflege am Stock und dann im Fass – was da später in den Weingläsern landet, verzaubert jeden Gaumen. Südländisch sind die heimischen Zitronen, die Kiwis, die Melonen und die leckeren Esskastanien („Keschde“), die im Herbst zum weißen oder roten neuen Wein als gerösteter Gaumenschmaus gereicht werden.

Exquisite Küche

Eine Feige. Foto:Pfalz.Touristik e.V.
Eine Feige. Foto:Pfalz.Touristik e.V.

Arme-Leute-Küche, Schoppenseligkeit, deftige „Lewwerknepp“ und „Lewwerworscht“ mit Sauerkraut als Synonym pfälzischer Küche war gestern, längst hat sich die kulinarische Pfalz Zutritt zur Liga der Genusstempel Deutschlands erkocht. Top ausgebildete Winzer, junge Meisterköche und qualitätsbewusste Landwirte haben sich Anfang der 90er Jahre der Verfeinerung und Veredelung der pfälzischen Regionalküche verschrieben. Kenner unter den Feinschmeckern fahren inzwischen nicht mehr ins Elsass, weil  auch pfälzische Sterneköche mit raffinierten Kompositionen, mit Geschmackssensationen aufwarten können. Raviolo vom Altrheinaal und hausgemachter Blutwurst, Bitterschokolade, Apfel und Meerrettich? Wild und Pilze kommen aus dem Pfälzerwald, Gemüse aus der Vorderpfalz, Obst und Kräuter von den Streuobstwiesen und Feldern. Pfälzische Edelbrände aus Birnen, Mirabellen, Aprikosen, Pfirsischen oder Traubentrester zum Nachtisch? Einfach exquisit. ...


Infos zur Region:

www.pfalz.de
www.wandermenue-pfalz.de



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