© Klaus-Peter Kappest

25 Jahre Einheit: Grenzgeschichte(n) der Rhön

Ausgabe 183 – Juli/August 2015

Deutschland

In diesem Herbst jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 25. Mal. Wie war das eigentlich noch, damals, als der Eiserne Vorhang noch nicht gelüftet war? Auf einer Spurensuche in der Rhön erlebt man deutsche Geschichte hautnah. Zahlreiche Erinner

Relikte der  ehemaligen Grenze in der Gegend um den Ellenbogen in der thüringischen Kuppenrhön. Foto: Arnulf Müller
Relikte der ehemaligen Grenze in der Gegend um den Ellenbogen in der thüringischen Kuppenrhön. Foto: Arnulf Müller

Die Rhöner waren in großem Maße von der deutsch-deutschen Teilung getroffen. Auf etwa 250 km Länge verlief hier die Grenze, trennte Dörfer, Freunde, Familien. In der Rhön lag auch der „heißeste Punkt im Kalten Krieg“: Militärexperten gingen davon aus, dass es bei einem 3. Weltkrieg am „Fulda-Gap“ zum Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen käme. Entsprechend gesichert war die Grenze. Seit deren Öffnung konnte aus dem einstigen Todesstreifen erfreulicherweise ein Symbol der Einheit geschaffen werden und die Menschen konnten die Teilung hinter sich lassen.

Point Alpha Gedenkstätte bei Geisa. Foto: Arnulf Müller
Point Alpha Gedenkstätte bei Geisa. Foto: Arnulf Müller

Reste von Grenzanlagen erinnern heute noch an die Teilung, Grenzlandmuseen und Gedenkstätten informieren über das Leben im Kalten Krieg. So erinnert z.B. die Point Alpha Gedenkstätte ganzjährig mit Veranstaltungen an das Leben in der ehemaligen DDR, das Museum für Grenzgänger in Bad Königshofen bietet Führungen zu den Grenzanlagen in der ehemals geteilten Region Grabfeld an und mit dem Deutsch-deutschen Freilandmuseum in Behrungen geht es u. a. zum Grenzturmdenkmal bei Gompertshausen. ...


Infos zur Region: www.rhoen.de



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