© Klaus-Peter Kappest

Evergreen der Jahreszeiten: Der Heidschnuckenweg

Ausgabe 183 – Juli/August 2015

Deutschland

Er ist der nördlichste Qualitätsweg, der jemals vom Deutschen Wanderverband zertifiziert wurde, er ist Top Trail of Germany. Die zweite Etappe wurde 2014 als „Deutschlands Schönster Wanderweg“ in der Kategorie Touren gewählt und ist viel zu schön, als nu

Wollgrasfruchtstand  im Pietzmoor. Foto: Lüneburger Heide GmbH
Wollgrasfruchtstand im Pietzmoor. Foto: Lüneburger Heide GmbH

Nach einer Heidjer-Faustregel blüht die Heide zwischen dem 08.08. und 09.09. eines Jahres. So kurz, so gut. Doch wer es in diesem einen Monat nicht in die Heide schafft, der muss sich nicht grämen. Noch besser ist nämlich, dass der Heidschnuckenweg Wanderern auch im Frühjahr, Herbst und sogar im Winter eindrucksvolle Naturerlebnisse bereitet.

Schafstall  Büsenbachtal. Foto: Lüneburger Heide GmbH
Schafstall Büsenbachtal. Foto: Lüneburger Heide GmbH

Im Frühjahr bedeckt das Grün der Wacholderbüsche die Heideflächen, das satte Grün der Laubbäume macht den Wald licht. Ende April, Anfang Mai blüht das Pietzmoor bei Schneverdingen und man kann hier sein blaues Wunder erleben (s. Tipp). Im Herbst bringt die goldgelbe Färbung der Laubbäume die Mischwälder zum Leuchten und das Röhren der Hirsche ist zu hören, z. B. im Naturpark Südheide – im Wacholderwald bei Schmarbeck und am Schillohsberg bei Lutterloh. Im Winter schließlich kehrt im autofreien Naturschutzgebiet Lüneburger Heide Ruhe ein und man kann die Landschaft richtig genießen, selbst Wanderern begegnet man (bislang zumindest) selten. ...


Infos zur Region: www.heidschnuckenweg.de



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