© Klaus-Peter Kappest

Glaswanderweg/Fichtelgebirge: Auf den Spuren des schwarzen Knopfes

Ausgabe 183 – Juli/August 2015

Deutschland

Die Herstellung von Glas hat im Fichtelgebirge eine jahrhundertealte Tradition. Zu den Stätten der dabei nötigen Rohstoffe sowie der Glasproduktion führt der 42 km lange Glaswanderweg zwischen Weidenberg und Bischofsgrün.

Blick auf Bischofsgrün. Foto: Dieter Bartsch
Blick auf Bischofsgrün. Foto: Dieter Bartsch

Bereits vor 600 Jahren war das Fichtelgebirge ein Zentrum der Glasherstellung. Holz, Quarz und spezielles Gestein benötigte man dazu. So wurde für die mächtigen Glasschmelzöfen aus den dichten Fichtelgebirgswäldern das Brennholz geschlagen.  Daneben war der wichtigste Grundstoff für die frühe Glasherstellung der Proterobas, der ohne weiteren Zusatz zu einer schwarzen glasigen Masse verschmolzen werden konnte. Ein Gang mit diesem Gestein, verläuft quer durch den Ochsenkopf. Die Abbauspuren sind noch heute als Kette von Gruben über den Berg zu sehen. Ebenso wurde Quarz im Bereich des Ochsenkopfes gefunden.

Tief im Gleissinger Fels. Foto: Dieter Bartsch
Tief im Gleissinger Fels. Foto: Dieter Bartsch

Das leicht schmelzende Gestein begründete die reiche Produktion von Knöpfen und Perlen in Bischofsgrün, Warmensteinach und Fichtelberg. Insbesondere das seltene schwarze Glas machte die Region berühmt. Weihnachtsschmuck, Hohlglas- und Emailarbeiten, Schmuck und Juwelen sowie Spiegelglas wurden produziert. ...


Infos zur Region: www.tz-fichtelgebirge.de



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