© Klaus-Peter Kappest

Bayerns steinreiche Ecke: Sagenhaftes Fichtelgebirge

Ausgabe 184 – September/Oktober 2015

Das Fichtelgebirge mit seinen seltenen Mineralienvorkommen ist unter Gesteins- und Mineraliensammlern ein beliebtes Ausflugsziel. 90 Prozent aller weltweit vorkommenden Gesteinsarten, darunter Marmor, Basalt, Lehm, Speckstein oder Ton, findet man im Ficht

Die Geolandschaft Fichtelgebirge

Auf der Platte. Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge/ Andreas Hub

Fast die Hälfte der Fläche des Fichtelgebirges, 380 Quadratkilometer, besteht aus dem markantesten Stein der Region, dem Granit, für den die Wollsackverwitterung ein typisches Erscheinungsbild ist. Diese Verwitterungsart bewirkt, dass sich das Gestein in Form von gefüllten Wollsäcken stapelt. Heute ist das Phänomen der rundlichen Wollsackverwitterung besonders im größten Felsenlabyrinth Europas in Wunsiedel sichtbar.

Mit einem Tourentipp: Rund um die Kösseine – Europas größtes Granitfelsenlabyrinth

Dank seiner natürlichen Gesteinsvorkommen avancierte das Fichtelgebirge während des Mittelalters zum bedeutendsten Bergbaugebiet in Europa. Die Weiterverarbeitung der Produkte erfolgte in Hammerwerken, die zur Kühlung der Schmelzöfen stets nahe an natürlichen Wasservorkommen errichtet wurden. Das Hammerschloss bei Tröstau zeugt von der langen Bergbautradition, die erst während des Dreißigjährigen Kriegs ihren Niedergang erfuhr. ...


Infos zur Region: www.tz-fichtelgebirge.de



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