© Klaus-Peter Kappest

Eine spirituelle Reise: Der Ignatius-Pilgerweg in Katalonien

Ausgabe 184 – September/Oktober 2015

Gottes Gnade trat in Form einer Kanonenkugel in das Leben des Ignatius von Loyola. Gerade noch war der Ritter und galante Lebemann damit beschäftigt, bei einer Schlacht um die Burg von Pamplona Stärke und Kampfesmut im Angesicht höchster Bedrohung unter

Ein Weg der Wandlung

Zugangsweg zum Montserrat. Foto: José Luís Rodríguez

Der Ignatius-Pilgerweg  folgt den Spuren des Ignatius von Loyola, der, durch Krankheit und Lektüre gleichermaßen geläutert, im Jahr 1522 aufbrach, um seinen persönlichen Weg zu Gott zu finden. Der Heilige und spätere Begründer des Jesuitenordens durchquerte in jenem Jahr die Iberische Halbinsel von Norden nach Süden, durchwanderte das Baskenland sowie die Regionen Rioja, Navarra und Aragón, um schließlich in Katalonien zum Zielpunkt seiner spirituellen Reise zu finden.

Kreuzgang der alten Kathedrale von Lleida (La Seu Vella). Foto: Oriol Clavera

Bevor er sich 1523 von Barcelona aus ins Heilige Land einschiffte, hatte er in Katalonien eine tiefe spirituelle Wandlung erfahren. Diese stand im Zusammenhang mit seinen Erlebnissen im legendären Kloster Montserrat und seinem monatelangen Aufenthalt in einer Höhle in Manresa. Dort entstand auch sein theologisches Hauptwerk „Die Geistlichen Übungen“, das bis heute die Grundlage spirituellen Lebens des Jesuitenordens bildet. ...


Infos zur Region: www.katalonien-tourismus.de



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