© Klaus-Peter Kappest

Rügens fünf Gesichter: Bodden, Wieke, Kreidefelsen

Ausgabe 184 – September/Oktober 2015

Sie ist die größte Insel Deutschlands. 57 km feinster Sandstrand, insgesamt 574 km Küstenlinie, bis zu 41 km breit, 52 km lang und bis zu 161 m hoch – so weit die nüchternen Fakten der Insel in der Ostsee. Dass Rügen schon früh eine magische Anziehungskra

Die Kreideküste auf der Halbinsel Jasmund – Rügens Wahrzeichen. Foto: TMV/Grundner

Ein Weltnaturerbe, zwei Nationalparke und ein Biosphärenreservat unterstreichen die naturräumliche Sonderstellung der 926 Quadratkilometer großen Insel, die inzwischen zum ganzjährigen Wanderparadies avanciert ist. Fünf Gesichter, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, prägen das Inselreich. Die Wieke (Buchten) und Bodden (Lagunen), die das kleine Archipel aus Inseln und Halbinseln umschlingen, haben daran großen Anteil.

UNESCO-Weltnaturerbe

Das historische Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker. Foto: TZR

Das Aushängeschild von Rügen ist die spektakuläre Kreidelandschaft der Halbinsel Jasmund. Die weißen Kreidefelsen, darunter der 118 m hohe Königsstuhl oder die Kleine Stubbenkammer, sind Teil des Nationalparks Jasmund und gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die ausgedehnten Buchenwälder, die verwunschenen Seen, die Moore, der faszinierende, schmale Ufersaum zwischen Steilküste und Ostsee begeistern jeden Wanderer. Der Blick von der Abbruchkante, der Anblick der gewaltigen Kreidemauer aus der Meeresperspektive oder die kolossale Reliefenergie, wenn man von den zugänglichen Ufersäumen auf das Naturwunder schaut – das ist schon sehr erhebend. ...


Infos zur Region: www.ruegen.de/wandern



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