© Klaus-Peter Kappest

GeoRoute Ruhr

Ausgabe 185 – November/Dezember 2015

Wanderung entlang der GeoRoute Ruhr am Kassenberg zum Tag des Geotops, Mülheim an der Ruhr. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Wanderung entlang der GeoRoute Ruhr am Kassenberg zum Tag des Geotops, Mülheim an der Ruhr. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Wanderung entlang der GeoRoute Ruhr am Kassenberg zum Tag des Geotops, Mülheim an der Ruhr. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Rekonstruierter Dreibaum mit gefülltem Kohleeimer an der GeoRoute Ruhr, Witten-Muttental. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Rekonstruierter Dreibaum mit gefülltem Kohleeimer an der GeoRoute Ruhr, Witten-Muttental. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Rekonstruierter Dreibaum mit gefülltem Kohleeimer an der GeoRoute Ruhr, Witten-Muttental. Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Wegverlauf der GeoRoute Ruhr. Grafik: GeoPark Ruhrgebiet

Wegverlauf der GeoRoute Ruhr. Grafik: GeoPark Ruhrgebiet

Wegverlauf der GeoRoute Ruhr. Grafik: GeoPark Ruhrgebiet

Tal des schwarzen Goldes im GeoPark Ruhrgebiet

Bizarre Felsen, dunkle Bergbaustollen, Findlinge aus der Eiszeit und Reste tropischer Sümpfe – die GeoRoute Ruhr führt zu 148 aufregenden Naturorten im Ruhrtal, die allesamt erwandert werden können.

Ein Krimi, den die Erde schrieb

Dies ist die Geschichte, die Mutter Erde über Jahrmillionen geschrieben hat. Mitwirkende waren Wasser, Wind, Sonne, Pflanzen, Lebewesen, hebende und senkende Kräfte und die Zeit als alles verändernde, alles verwandelnde Hauptdarstellerin. Wer Lust auf Stollen, Bergbauhistorie und die Schicksale von Generationen von Bergleuten und ihren Familien, auf Höhlen, Steinbrüche, Museen, Schaubergwerke oder Burgen und Schlösser hat – bitte sehr. Die GeoRoute Ruhr macht den sensibilisierten Wanderer zum Kriminalisten und Detektiv. Herausfinden, wie aus Farnen und Schachtelhalmen Kohleflöze entstehen konnten. Entdecken, wie sich der Bergbau im Laufe der Jahrhunderte veränderte, welche Folgen er für Unternehmer, Arbeiter und Herrschende hatte, warum die Ruhr schiffbar gemacht wurde und wie der Alltag eines Bergmannes anno dazumal ausgesehen hat.

Die GeoRoute Ruhr

Die Zeit der qualmenden Schlote ist vorbei. Das Ruhrtal hat sich zu einer einladenden Freizeit- und Erholungslandschaft entwickelt: Zwischen Schwerte und Mülheim bieten fünf große Seen, viele Burgruinen und Fachwerkorte, grüne Talauen und Steilhänge eine landschaftlich reizvolle Wander-kulisse. Entlang der 185 km langen GeoRoute Ruhr können 148 geotouristische Sehenswürdigkeiten erwandert werden: Viele Wanderziele konzentrieren sich auf geschichtsträchtige Orte der regionalen Bergbauhistorie und ihrer überlieferten Industriekultur. An zahlreichen Standorten gibt es regionaltypische Gesteine – Sandstein, Tonstein und Steinkohle aus der Karbonzeit (358 – 296 Mio. Jahre vor heute) – und Fossilien (Siegel- und Schuppenbäume, Schachtelhalme, Insekten, Spinnentiere, Fische, etc.) zu entdecken. Dass die Route etliche Aussichtspunkte mit wundervollen Panoramablicken über das Ruhrtal ansteuert, dürfte Ansporn und Lohn zugleich sein.

Info:

Infozentrum GeoPark Ruhrgebiet
im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstr. 35, 58452 Witten
Tel. 02302/93 66 40
www.geopark-ruhrgebiet.de



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