© Klaus-Peter Kappest

Zyperns Geheimtipp: Das Troodosgebirge

Ausgabe 186 – Januar/Februar 2016

Zypern

Der Weinanbau auf Zypern erlebt eine wahre Renaissance und kann über Weinrouten und Keltereien entdeckt werden. Foto: Nathanael Andreou

Frische ist das Stichwort auf Zypern und zu (fast) jedem Essen gehört ein knackiger Bauernsalat. Foto: Markus Bassler

Brücke bei Kalopanayiotis im Marathasa Tal. Foto: Nathanael Andreou

Das Dorf Agros – 1.100 m hoch gelegen – ist bekannt für gesundes Klima und Produkte aus Rosenblättern. Foto: Nathanael Andreou

Göttlich!

Aus der Vogelsperspektive betrachtet hat der Troodos etwas Majestätisches. Er ist das Herzstück Zyperns. Er beherbergt den Götterthron, den Berg Olymp, der mit seiner Tonsur aus knorrigen Steineichen, Zedern und Pinien in 1.952 m Höhe aus dem Bergstock vulkanischen Ursprungs herausragt.

Mit 142-175 cm Spannweite zieht der Habichtsadler über dem Troodosgebirge seine Kreise. Auch Gänsegeier, Zwergohreule, Rabe, Waldbaumläufer, Zypern-Steinschmätzer und Schuppengrasmücke  haben hier ihr Zuhause.

Üppig ist noch zu wenig

Der Kupferreichtum des Troodos verhalf der größten Mittelmeerinsel zum Namen (Kupfer – lat. Cuprum – Zypern). Abwechselnd rangelten Phönizier, Assyrer, Perser, Ägypter und Römer um die an Bodenschätzen reiche Insel. Später zankten sich Franken, Venezianer und Osmanen um die Götterinsel, wo Wein, Zitronen, Orangen und Gewürze wuchsen. Vom Trubel der Weltläufte weitgehend abgeschirmt haben sich im Troodos die einzigartigen Scheunendachkirchen mit bunten byzantinischen Fresken erhalten. ...

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