© Klaus-Peter Kappest

Kaskaden und Seen. Paradies für Kinder: Ötztaler Wasserwanderungen

Ausgabe 188 – Mai/Juni 2016

Österreich

Der mächtige Acherkogel über dem Piburger See. © Bernd Ritschel

Der mächtige Acherkogel über dem Piburger See. © Bernd Ritschel

Der mächtige Acherkogel über dem Piburger See. © Bernd Ritschel

Sehen, Spielen, Planschen am Piburger See. © Bernd Ritschel

Sehen, Spielen, Planschen am Piburger See. © Bernd Ritschel

Sehen, Spielen, Planschen am Piburger See. © Bernd Ritschel

Sonnenaufgang über dem kreisrunden Soomsee. © Bernd Ritschel

Sonnenaufgang über dem kreisrunden Soomsee. © Bernd Ritschel

Sonnenaufgang über dem kreisrunden Soomsee. © Bernd Ritschel

Die Kaskaden des Stuibenfalls. © Bernd Ritschel

Die Kaskaden des Stuibenfalls. © Bernd Ritschel

Die Kaskaden des Stuibenfalls. © Bernd Ritschel

Schäumend tobt der Wasserfall des 
Timmelsbachs aus seinem Seitental zur Gurgler Ache. © Bernd Ritschel

Schäumend tobt der Wasserfall des Timmelsbachs aus seinem Seitental zur Gurgler Ache. © Bernd Ritschel

Schäumend tobt der Wasserfall des Timmelsbachs aus seinem Seitental zur Gurgler Ache. © Bernd Ritschel

Wasser formte das Ötztal inmitten der Ötztaler Alpen, der höchsten Gebirgsmasse der Ostalpen.

Während der Eiszeit hobelten Gletscher das breite Tal unter steilen Urgesteinsflanken aus, die heute mit Fichten bestanden sind und von denen spektakuläre Wasserfälle herunterschäumen. Oberhalb bildeten sich glasklare Karseen, in denen sich die noch vereisten Gipfel der Dreitausender des Alpenhauptkamms spiegeln, unten gurgelt die reißende Ache durch weite Wiesenflächen und enge Schluchten Richtung Inntal: Hier lässt sich auf 70 Kilometern Länge Wasser in allen Formen erwandern, mit Erlebnissen für Groß wie Klein.

Der Badesee am Hochgebirge: Piburger See

Baden lässt sich allerdings nur im Piburger See (914 m) am Talbeginn bei Oetz, dem höchsten warmen Badesee Tirols. In einer dreiviertel Stunde (2 km) hat man den zwischen hügeligen Wäldern und Wiesen eingebetteten Spiegel umrundet, um im Seestüberl einzukehren und sich bei Reibedatschi (Kartoffelpuffer) und Spezi (Cola-Limo-Mix) zu entspannen, während sich die Kinder im und am See tummeln. Oder die ganze Familie rudert zur Floß-Insel in der Seemitte und spaziert dann nach Piburg zurück. Eine abwechslungsreiche Rundwanderung (1 ¾ Std.) führt von Oetz zur Wellerbrücke an den gischtenden Achstürzen der Ötztaler Ache und mit 100 Höhenmetern Aufstieg über den Piburger See zurück. Quengelnde Kinder kommen im Kinderpark mit Kletterlabyrinth und Bummelzug an der Talstation der Acherkogelbahn auf ihre Kosten, während sich ihre Eltern im angeschlossenen Erlebnisbad samt Volleyballplatz und Rutsche sonnen.

Gischtkaskaden im Urgestein: Stuibenfall

Von hier ist es mit Auto oder Bus nur ein Katzensprung zur Talschaft von Umhausen mit dem spektakulärsten Wasserfall Tirols, der 160 m hoch zwischen den kompakten Urgesteinswänden der östlichen Talseite und den Bergsturztrümmern des Tauferer Bergs aus dem Horlachtal herabstürzt. Senkrecht schäumt die weiße obere Kaskade hinab, um mit der unteren weit in die Luft herauskatapultiert zu werden, in einem Becken aufzuklatschen und den feuchten Staub bis zur Aussichtsplattform 2 zu wehen. Die erwandert man vom Parkplatz beim Ötzi-Dorf über den Wasserweg am wilden Horlachbach. Der neu angelegte Wanderweg (400 Hm, 1 ½ Std.) führt ausgesetzt, aber gesichert hinauf zur Plattform 4 mit Hängebrücken-Abstecher zur atemberaubenden Plattform 5 über der Abbruchkante des Wasserfalls. Für eine Rundwanderung (6 km, 3 Std.) geht es über die Alte Niederthaier Straße auf halber Hanghöhe nach Umhausen und durch Dorf und Wiesen zurück , um dem Ötzi-Dorf, einem Badesee oder der Greifvogelvorführung (11.30/14.30 Uhr) einen Besuch abzustatten. ...

Infos zur Region: www.oetztal.com



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