© Klaus-Peter Kappest

Alles "Geo" auf Zypern: Im Troodos-Gebirge auf Entdeckungsreise

Ausgabe 189 – Juli/August 2016

Kloster Agios Ioannis (St. John) Lampadistis, Kalopanagiotis. © Manos Botrini

Kloster Agios Ioannis (St. John) Lampadistis, Kalopanagiotis. © Manos Botrini

Kloster Agios Ioannis (St. John) Lampadistis, Kalopanagiotis. © Manos Botrini

See im Troodosgebirge. © Troodos Tourism Board

See im Troodosgebirge. © Troodos Tourism Board

See im Troodosgebirge. © Troodos Tourism Board

Der Madari Trail in der Region Pitsilia. © Troodos Tourism Board

Der Madari Trail in der Region Pitsilia. © Troodos Tourism Board

Der Madari Trail in der Region Pitsilia. © Troodos Tourism Board

Blick das Oikos im Marathasas Tal an den nördlichen Hängen der Troodos-Kette. © Troodos Tourism Board

Blick das Oikos im Marathasas Tal an den nördlichen Hängen der Troodos-Kette. © Troodos Tourism Board

Blick das Oikos im Marathasas Tal an den nördlichen Hängen der Troodos-Kette. © Troodos Tourism Board

Zypern ist die drittgrößte Mittelmeerinsel und aufgrund ihrer Lage im südöstlichen Mittelmeer nicht jedem als Wanderparadies bekannt.

Zu heiß, zu trocken, zu karg mag sich mancher Wanderfreund vor allem im Sommer denken. Aber inmitten der Insel thront das Troodos-Gebirge mit Zyperns höchstem Berg Olympos, der 1.952 m in die Höhe ragt. Selbst im Hochsommer herrscht hier ein angenehm mildes Klima, das zum Wandern einlädt, wobei der dichter Wald stets angenehmen Schatten spendet. Im Troodos entspringen  übrigens alle Flüsse der Insel, sodass auch eine natürliche Erfrischung immer in Reichweite ist

Der Troodos ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus fast 90 Mio. Jahre alten, ehemals maritimen Gesteinsformationen, die durch das Zusammenstoßen der eurasischen und afrikanischen Platte an die Erdoberfläche gehoben wurden. In den höheren Lagen des Bergmassivs bestimmten Pinien, Steineichen, Wacholder, Zedern und vor allem große Schwarzkieferbestände die Flora, weswegen der Troodos auch als „Schwarzwald Zyperns“ gilt. An den flach abfallenden Rändern wiederum werden Äpfel, Pfirsiche, Mandeln und Wein angebaut, derenthalben zur Blüte- und Erntezeit vielerorts bunte Volksfeste gefeiert werden. 

Geowalking statt Geocaching

Weiter geht’s im Heft, Ausgabe 189/2016

Die Gebirgslandschaft bekam von der UNESCO jüngst den Status eines Geoparks zugesprochen. In den fast 70 Geoparks rund um den Globus wird Erdgeschichte unmittelbar erlebbar und lebendig vermittelt. Der Troodos-Geopark ist mit einer Fläche von fast 1.150 kmein wahres Eldorado für Naturkundler und Gesteinsfreunde. 

Insgesamt 62 sogenannte „Geosites“ geben aber nicht nur Aufschluss über die Geologie, sondern auch über die bergbauliche Nutzung des Troodos. Denn einst wurden hier große Mengen an Asbest, Chrom und Kupfer abgebaut. ...

Infos zur Region: www.mytroodos.com



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