© Klaus-Peter Kappest

Die Markgrafenkirchen: Auf den Spuren der Reformation im Fichtelgebirge

Ausgabe 191 – November/Dezember 2016

Fichtelgebirge, Steinwald

Markgrafenkirche St. Michael in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Markgrafenkirche St. Michael in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Markgrafenkirche St. Michael in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Markgrafenkirche in Warmensteinach. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Markgrafenkirche in Warmensteinach. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Markgrafenkirche in Warmensteinach. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Historischer Obermarkt in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Historischer Obermarkt in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Historischer Obermarkt in Weidenberg. © TZ Fichtelgebirge/Andreas Hub

Kreuzgewölbe im Markgrafenzentrum Himmelkron. © TZ Fichtelgebirge/Markus Döhla

Kreuzgewölbe im Markgrafenzentrum Himmelkron. © TZ Fichtelgebirge/Markus Döhla

Kreuzgewölbe im Markgrafenzentrum Himmelkron. © TZ Fichtelgebirge/Markus Döhla

Seit über 250 Jahren prägen die Markgrafenkirchen die Region Bayreuth-Kulmbach und das Fichtelgebirge.

Ihre lichtdurchfluteten Innenräume sind eine einzigartige Kunstschöpfung des Barock, die sich von den Kulturzentren Bayreuth und Kulmbach-Himmelkron bis in die kleinen Dörfer des Fichtelgebirges zieht. Anlass genug für einen Streifzug durch die Region auf den Spuren der Reformation.

Die Markgrafenkirchen sind ein bis heute ungehobener Schatz der barocken Kirchenkunst. Ihnen allen gemeinsam ist eine Vergangenheit als katholische Gotteshäuser, die im 18. Jh. von den Markgrafen von Bayreuth-Kulmbach evangelisch umgewidmet wurden. Ihre Innenräume wurden komplett entkernt und in einem Barockstil neu gestaltet, dessen Glanz die Zeiten überdauert. Dieselben Architekten und Künstler, welche beispielsweise das zum UNESCO-Welterbe deklarierte Opernhaus in Bayreuth gestalteten, zeichnen auch für die einzigartigen Innenräume der Markgrafenkirchen verantwortlich.

Die Geschichte der Reformation hautnah erleben

Zu den baulichen Besonderheiten dieser Kirchen gehört beispielsweise der Kanzelaltar, mit dem die Predigt auch optisch ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Die lutherische Lehre wurde hier in eine architektonische Form gegossen, die für die Region identitätsstiftend war und gleichzeitig an die großen europäischen Strömungen der barocken Kunst anschloss. 

Weiter geht’s im Heft, Ausgabe 191/2016

Wer die Geschichte der Reformation hautnah und in ihrer ganzen Farbenpracht erleben möchte, der ist im Fichtelgebirge am richtigen Ort. Egal ob auf eigene Faust oder in Begleitung eines Geschichts- und Heimatexperten, selten präsentiert sich Kulturgeschichte in reizvollerer Landschaft. Viele der Markgrafenkirchen liegen praktisch am Wegesrand attraktiver Wanderrouten durch das Fichtelgebirge, einer Region, die für das inspirierende Miteinander von atemberaubender Naturlandschaft und vielfältigem kulturellen Angebot berühmt ist. ...

Infos zur Region: www.tz-fichtelgebirge.de



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