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Konrads botanische Wanderung: Zu den Märzenbechern auf der Mainfränkischen Platte bei Schweinfurt

Ausgabe 192 – Januar/Februar 2017

Frankenwald

Märzenbecher bei Grettstadt

Märzenbecher bei Grettstadt

Märzenbecher bei Grettstadt

Das Rathaus von Grettstadt

Das Rathaus von Grettstadt

Das Rathaus von Grettstadt

Weiße Blüten im spätwinterlichen Wald

Die Märzenbecher sind Frühlingsboten. Nicht zuletzt deshalb nennt man sie in manchen Gegenden auch Frühlings-Knotenblume. Diese war bereits Linné bekannt, ihr wissenschaftlicher Name Leucojum vernum ist heute noch gültig. Die meist einzeln stehenden Blüten bestehen aus sechs Blütenblättern mit gelbgrünen Punkten. Aus einer Zwiebel wachsen mehrere Blätter, deren Adern parallel verlaufen. Aus einer Blattachsel entspringt der Blütenstiel. Die Märzenbecher gehören zur Familie der Narzissengewächse und sind gesetzlich geschützt.

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Feuchte und nährstoffreiche Wälder sind der bevorzugte Standort der Märzenbecher. Man findet sie von der Ebene bis etwa 1.600 m Höhe. Die Pflanze kommt vor allem in Mitteleuropa vor, aber auch in Belgien, den Pyrenäen, in Norditalien und Jugoslawien. An ihren Standorten tritt die Pflanze meist in größeren Beständen auf und oft ist sie mit dem Bärlauch vergesellschaftet. Auf der hier vorgestellten Rundwanderung findet man die Märzenbecher am Gundelsbach nach Gochsheim und vor allem im Ried nach Grettstadt. Dort hat man 1983 an fünf Stellen 3420 Blüten gezählt, heute ist die Anzahl unüberschaubar. ...

Mit einem Tourentipp: Botanische Wanderung zu den Märzenbechern



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