© Rhön Marketing, Fotograf Arnulf Müller

Die Naturlandschaften des Saarlandes: Die sanften Wilden

Ausgabe 193 – März/April 2017

Saarland

Blick vom Aussichtspunkt Cloef auf die berühmte Saarschleife bei Mettlach-Orscholz. © Tourismus Zentrale Saarland, phormat

Blick vom Aussichtspunkt Cloef auf die berühmte Saarschleife bei Mettlach-Orscholz. © Tourismus Zentrale Saarland, phormat

Blick vom Aussichtspunkt Cloef auf die berühmte Saarschleife bei Mettlach-Orscholz. © Tourismus Zentrale Saarland, phormat

 In der Biosphäre Bliesgau fühlt sich der Steinkauz pudelwohl. © Gunther Kopp

In der Biosphäre Bliesgau fühlt sich der Steinkauz pudelwohl. © Gunther Kopp

In der Biosphäre Bliesgau fühlt sich der Steinkauz pudelwohl. © Gunther Kopp

Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife schlängelt sich in einer Höhe von 23 Metern durch imposanten Mischwald. © Lukas Huneke

Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife schlängelt sich in einer Höhe von 23 Metern durch imposanten Mischwald. © Lukas Huneke

Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife schlängelt sich in einer Höhe von 23 Metern durch imposanten Mischwald. © Lukas Huneke

Idyllische Landschaften und eine abwechslungsreiche Wegeführung sind das Erkennungszeichen der Traumschleifen Saar-Hunsrück.  
© Klaus-Peter Kappest

Idyllische Landschaften und eine abwechslungsreiche Wegeführung sind das Erkennungszeichen der Traumschleifen Saar-Hunsrück. © Klaus-Peter Kappest

Idyllische Landschaften und eine abwechslungsreiche Wegeführung sind das Erkennungszeichen der Traumschleifen Saar-Hunsrück. © Klaus-Peter Kappest

Keltischer Ringwall. © Tourismuszentrale Saarland/F. Polotzek

Keltischer Ringwall. © Tourismuszentrale Saarland/F. Polotzek

Keltischer Ringwall. © Tourismuszentrale Saarland/F. Polotzek

Im Saarland verströmen malerische Kulturlandschaften einen sanften Zauber,

während tief in den Wäldern und auf den Höhen die Natur mit wilder Kraft ihr Reich zurückerobert. Das Saarland ist ein Ort der Sehnsucht und ein wundervolles Wanderland.

Ein Urwald vor den Toren der Stadt

Bereits in unmittelbarer Nähe der Landeshauptstadt Saarbrücken zieht die Natur alle Register. Hier liegt der „Urwald vor den Toren der Stadt“. Seit nunmehr 20 Jahren steht diese Waldlandschaft als Natura-2000 Gebiet unter Schutz und bleibt von menschlichem Eingriff unberührt. Schmale Pfade durchziehen den wilden Wald, der die Besucher mit moosbewachsenen Bäumen, bizarren Flechten und stillen Tälern in seinen Bann zieht. 

Von Steinkauz, Biber und Orchidee

Wahre Schätze der Natur hütet auch das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau ganz im Südosten des Saarlandes. Weitläufige Buchenwälder, alte Streuobstwiesen, Muschelkalkböden und natürlich die Auenlandschaften der Blies schenken vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Hier ist der gefährdete Steinkauz heimisch, in der wildromantischen Bliesaue hat sich der Biber wieder angesiedelt und auf dem Kalkhalbtrockenrasen gedeiht etwa die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Orchideenarten. Als altes Siedlungsgebiet ist der Bliesgau aber durchaus auch von den Spuren der Kelten und Römer geprägt, die zum Beispiel im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim oder im Römermuseum Schwarzenacker zu entdecken sind.

Wild und facettenreich

Facettenreich präsentiert sich die Landschaft auch im Naturpark Saar-Hunsrück von den sonnigen Weinbergen an Mosel, Saar, Ruwer und Nahe bis zu den Höhenzügen des Hunsrück. Weite Wälder, Wiesen voller botanischer Kostbarkeiten, Hecken und Raine, Fluss- und Bachtäler, Moorlandschaften und charakteristische Felsformationen beherbergen eine Vielzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten. Ein Teil des Naturparks wurde 2015 als grenzüberschreitender Nationalpark Hunsrück-Hochwald zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland eingerichtet. Hier wird die Natur nun wieder ganz sich selbst überlassen und die Wildnis darf zurückkehren. Als verbindendes Element zwischen diesen Naturräumen lädt der 410 Kilometer lange Saar-Hunsrück-Steig dazu ein, die vielen Facetten dieser Region zu erkunden. 

Mit allen Sinnen

Weiter geht’s im Heft, Ausgabe 193/2017

Wer sich mit allen Sinnen auf die erstaunliche Vielfalt dieser Landschaft einlassen möchte, darf sich über eine große Menge spannender Angebote freuen. Wie wäre es mit einer geführten Vogelstimmenwanderung im Urwald vor den Toren der Stadt oder mit einer Fotosafari? Eine Barfußwanderung durch den wilden Wald mag eine Herausforderung sein, mit Sicherheit jedoch auch ein Erlebnis, das in unvergesslicher Weise die Sinne für die Schönheit der Natur öffnet. ...

Mit zwei Tourentipps:

  • Saar-Hunsrück-Steig, Etappe 9: Nonnweiler - Börfink/Einschieder Hof
  • Kirschweiler Festung: Nationalpark-Traumschleife




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