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Der Harzer BaudenSteig: Niedersachsens schönste Bergwelt

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25.04.2016

Abkühlung gefällig? Auf dem Weg zur Hanskühnenburg bei Riefensbeek. © Günther Koch

Blick vom Stöberhai, mit 720 m der höchste Berg des Südharzes. © Günther Koch

Das Ziel vor Augen – die Hanskühnenburgbaude, der höchsten Punkt des Harzer BaudenSteigs. © Günther Koch

Zünftige Einkehr in der Baude am Iberger Albertturm bei Bad Grund. © Günther Koch

Der Harzer BaudenSteig verbindet die schönsten Waldgaststätten und Berggasthöfe (Bauden) der Harzer Sonnenseite. Er führt auf sechs Etappen ca. 100 km von Bad Grund über Lerbach, Sieber, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Wieda bis zum Kloster Walkenried. Die rustikalen Bauden, gut ausgeschilderte Wege, herrliche Ausblicke sowie zahlreiche Attraktionen entlang des Weges lassen Wanderungen zu unvergesslichen Erlebnissen werden. 

Bequem mit der Bahn anreisen zu können – das bieten nicht viele Fernwanderwege. Der BaudenSteig schon: Ab Gittelde oder Osterode gelangt man nach kurzer Busfahrt an den Einstieg bei Bad Grund. Der erste Höhepunkt ist der 33 m hohe Ibergturm mit seiner Baude. Vorbei am Prinzenteich führt der Weg zum Turm auf der Kuckholzklippe mit sensationellem Blick. Die erste Etappe endet in Lerbach.

Die zweite Etappe führt über den höchsten Punkt des gesamten BaudenSteigs nach Sieber. Auf 811 m ist die Hanskühnenburg nicht nur eine wunderbare Einkehrbaude, sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort mit herrlichem Ausblick auf die Harzer Berge.

Die dritte Etappe nach Bad Lauterberg verspricht einen besonders abwechslungsreichen Wandertag. Drei Bauden und zwei Aussichtstürme liegen am Wegesrand. Auf dem Vulkankegel des Großen Knollens liegt die Knollenbaude mit Aussichtsturm. Es folgt der Bismarckturm mit weitem Ausblick, bevor es weiter über die Hausberg-Baude – das Etappenziel immer im Visier – nach Bad Lauterberg geht.

Die vierte Etappe führt nach Bad Sachsa. Über den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Wiesenbeker Teich, mit Einkehrmöglichkeit in Dombrowsky’s Baude, führt der Weg zum Ravensberggipfel. Der Berghof Ravensberg mit seinem kleinen Tiergehege lädt zu einer aussichtsreichen Einkehr ein. Weiter geht es über den Eselsweg – mit lohnendem Abstecher zur Käthe-Schulken-Hütte – durch das Spuketal, vorbei am Märchengrund, nach Bad Sachsa.

Die fünfte Etappe nach Wieda führt über den 720 m hohen Stöberhai mit Schutzhütte und Panoramablick. Der nächste Höhepunkt vor der Ankunft in Wieda ist der Historische Bahnhof Stöberhai. Die Bahnstrecke Walkenried-Braunlage wurde zwar schon 1963 stillgelegt, aber im ehemaligen Bahnhof befindet sich bis heute eine Waldwirtschaft mit abendlicher Wildfütterung.

Die Schlussetappe endet in Walkenried und wartet mit kulturhistorischen Glanzlichtern auf. Der kleine Ort Zorge ist geprägt von Bergbau und Eisenhüttenwesen. Und am Etappenziel beeindruckt das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried.

Die Harzer Baudensteig Wandernadel in Gold

Und so geht‘s: Starten Sie die Etappe Ihrer Wahl und holen Sie sich den Wanderpass (Stempelkarte) in der nächstgelegenen Baude oder den Tourist-Informationen. Lassen Sie den Wanderpass abstempeln und erwandern den Harzer BaudenSteig in beliebigen Etappen. Wer Stempel in allen acht Bauden gesammelt hat, erhält die Harzer BaudenSteig Wandernadel in Gold direkt von Ihrem Baudenwirt. Die silberne BaudenSteig Wandernadel kann man in den Bauden kaufen.

Tipp

Downloadfähige Etappenbeschreibungen mit GPX-Tracks und detaillierten Infos zum Wanderservice, auch zu den sechs Tagesrundtouren, die von unterschiedlichen Ausgangspunkten an den Harzer BaudenSteig angebunden sind, gibt es unter www.harzer-baudensteig.de 

Info

Harzer Sonnenseite
Ritscherstr. 4, 37431 Bad Lauterberg im Harz
Tel. 05524/8 53-190, Fax 05524/8 53-225
info@harzer-sonnenseite.de
www.harzer-baudensteig.de

Andrea Engel

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