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Der Hertogenwald: Ostbelgiens grüne Lunge

10.06.2016

Hertogenwald im Morgenlicht. © eastbelgium.com

© eastbelgium.com

Eupener Talsperrenkomplex. © eastbelgium.com

© eastbelgium.com, Dominik Ketz

Nördlich des Hohen Venns liegt der Hertogenwald.

Das zusammenhängende Waldgebiet beherbergt auf etwa 20.000 ha einen großen Artenreichtum an Pflanzen- und Tieren und ist zur Freude aller Wanderer, auf zahlreichen Pfaden und Wegen zu durchstreifen. 

Erstmals im 13. Jh. urkundlich erwähnt erhielt der Hertogenwald seinen Namen von den Herzögen von Limburg. In den folgenden Jahrhunderten wechselvoller regionaler Geschichte rückten ihm die Menschen zeitweise so sehr zu Leibe, dass nur gesetzliche Bestimmungen seinen Erhalt als zusammenhängende Waldfläche sichern konnten. 

Weiter geht’s im Heft, Ausgabe 189/2016

Der Hertogenwald, ursprünglich ein typisches Mischwaldgebiet, wurde im 19. Jh. vor allem durch die Preußen mit schnell wachsenden Fichtenbeständen aufgeforstet – um den großen Holzbedarf in den umliegenden Kohlegebieten von Lüttich und Aachen zu decken. Heute wird er zu dem ursprünglichen Mischwald renaturiert und bildet neben seiner wirtschaftlichen Funktion ein ausgezeichnetes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Wander- und Radwegen. ...


Mit zwei Tourentipps:

Eupen - Eine Stadt im Wald
Raeren - Zwischen Wald und Hecken


Infos zur Region: www.liegetourisme.be

Christian Francken

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