Deutscher Wetterdienst
Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach erklärt in der Serie "Wetter-Know-how kompakt“ leicht verständlich Wetter- und Klimaphänomene für Leser des Wandermagazins und liefert wertvolle Tipps für die Vorbereitung von Wandertouren. Vor Wanderungen empfiehlt es sich zudem, sich über mögliche Wetterwarnungen zu informieren. Den entsprechenden Link finden Sie unten.
Halten „Bauernregeln“, was sie versprechen?
Bauernregeln sind Teil unseres Kulturgutes. Oft handelt es sich um Hinweise zur richtigen oder rechtzeitigen Aussaat oder zur Einbringung der Ernte. Von den insgesamt etwa 4000 überlieferten Regeln aus dem Mittelalter beziehen sich nur wenige, nämlich ungefähr 600, auf das Wettergeschehen.
Hundstage und Tropennächte: Wanderwetter im Sommer
Anfang Juli nimmt die Tageslänge zwar schon wieder merklich ab. Doch die heißesten Tage des Jahres stehen erst noch bevor. Je nach Großwetterlage kann dies im Juli oder auch erst im August sein. Nicht immer der beste Zeitpunkt für anstrengende Wanderungen: die „Hundstage“ – das ist der Zeitraum vom 23. Juli bis 23. August. Zwar bedingt eine solche Hitzeperiode oftmals, dass man schwitzt wie ein Hund, doch der Hintergrund des Namens ist rein astronomischer Natur.
Besonders klein, besonders lästig: Baum- und Gräserpollen
Die meisten freuen sich, wenn in Deutschland etwa Mitte April mit der Blüte der Apfelbäume der Frühling Einzug hält. Für manche allerdings, die in dieser Zeit draußen unterwegs sind, wird jetzt jede Tour zur Tortur. Brennende Augen, eine laufende Nase und ständiger Juckreiz können auch die schönste Wanderung verleiden. Wer sich jetzt als Pollenallergiker richtig verhält und rechtzeitig mit passenden Medikamenten gegensteuert, bleibt jedoch weitgehend verschont.
Link-Tipp
Pollenflugvorhersagen des Deutschen Wetterdienstes gibt es unter
Weitere Infos zum Thema Wetter & Gesundheit auch unter
Von wegen frühjahrsmüde!
Typisch Frühjahr: Ist es draußen kühl und trüb, und statt Sonne fällt immer wieder Regen, dann sinkt unsere Stimmung schnell auf den Nullpunkt. Ist es dagegen angenehm mild und die Sonne lacht vom blauen Himmel herab, fühlen wir uns prächtig und voller Energie. Unser Wohlbefinden und das Wetter stehen in enger Wechselwirkung. Aus Umfragen ist bekannt, dass etwa die Hälfte aller Bundesbürger sogar einen direkten Einfluss des Wetters auf die eigene Gesundheit beobachtet, bei älteren Menschen sind es sogar zwei Drittel. Zum Beitrag
Der Klima-Michel
Jeder kennt das, wenn im Winter draußen die am Thermometer abgelesene Temperatur so gar nicht mit dem eigenen Empfinden übereinstimmt. Bei Frost, heftigem Wind und trübem Wetter signalisiert unsere „gefühlte“ Temperatur es sei viel kälter. Wenn jedoch umgekehrt bei Windstille der Himmel blau ist, die Sonne scheint und unter den Füßen der Schnee knirscht, kommt es uns trotz gleicher Bekleidung deutlich wärmer vor.
Herbstzeit = Sturmzeit?
Der Herbst ist uns allen schon aus der Kinderzeit als besonders windige Jahreszeit in Erinnerung. Gilt er doch als die beste Zeit, um Drachen steigen zu lassen. Und auch Wandern ist im Herbst, wenn die Blätter sich bunt färben, besonders schön. Es sei denn, ein Herbststurm fegt übers Land, dann wird’s ungemütlich. Aber sind besonders heftige Stürme wirklich vor allem dem Herbst zuzuschreiben?
Wetter messen über den Wolken
Stellen Sie sich vor, Sie sind zu Fuß unterwegs auf Ihrer Lieblingsstrecke. Die herbstlich-warme Sonne scheint vom Himmel und plötzlich sehen Sie auf der Wiese einige Meter seitlich etwas Weißes aufleuchten, dann eine viele Meter lange rote Schnur liegen und Reste eines gummiartigen Gewebes. Aus der kleinen weißen Plastikschaum-Box ragen Drähte ... was um aller Welt könnte das nur sein?
Wenn es im Sommer kracht
Wann immer unterschiedlich temperierte Luftmassen aufeinander treffen, gerät die Atmosphäre in Aufruhr und es bilden sich hohe Wolkentürme. Im Sommer steht die Sonne zudem hoch am Himmel und wärmt in den Mittagsstunden den Boden und die darüber liegende oftmals feuchte Luft zusätzlich auf. Dann kommt es nach wenigen Sommertagen regelmäßig zu heftigen Gewittern am Nachmittag oder Abend.
Vorsicht Sonne!
Mit steigenden Temperaturen und höher stehender Sonne zieht es die Menschen spätestens ab Mai ins Freie. Wanderungen werden geplant, Ausflugslokale haben Terrassen und Gärten geöffnet, Freibäder locken. Regelmäßig wird zu dieser Jahreszeit jedoch die Kraft der Sonne unterschätzt.
Etagenweise: Wetter und Wolkenbilder im Frühjahr
Im Frühjahr sind die großen europäischen Landmassen teilweise noch recht kalt und in höheren Lagen liegt Schnee. Der Winter mag noch nicht weichen, doch die Sonne steht nun bereits wieder recht hoch und sie scheint jeden Tag etwas länger. Von Süden dringt nun zunehmend milde Luft vor und ringt mit kalter Polarluft um die Vorherrschaft in Westeuropa.
Weiße oder grüne Weihnachten?
Kaum hat der Herbst richtig begonnen, liegen auch schon die ersten Packungen mit Dominosteinen, Mandelspekulatius und Lebkuchen in den Supermarktregalen. Und so sicher wie das Wasser bergab fließt, beginnt kurz darauf in den Medien das Rätselraten, ob denn wohl diesmal zu Weihnachten Schnee fällt oder nicht, wie dafür die Chancen stehen und ob denn eigentlich früher nicht doch alles ganz anders war. Zum Beitrag
Altweibersommer und Indian Summer
Woher stammen eigentlich die Namen Altweibersommer, Indian Summer oder Wenzelsommer? Und welche Wetterlagen beschreiben sie genau?
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Link-Tipp
Weitere Informationen zu meteorologischen Fragen und zum Wetter in Deutschland gibt es hier


















