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Ausgabe 133 (Februar/März 2007)

Auf dem Rad durchs Weserbergland

Mal links und mal rechts der Weser zieht der Weserradweg von Hann. Münden aus nordwärts. Erstaunlicherweise ist die Weser hier noch jung, quasi im Babyalter, obwohl doch schon schiffbar und gehörig breit.

Wie das kommt? Aus Werra und Fulda wird in der betörend schönen Stadt Hann. Münden die Weser. Hier liegen die Fachwerkschätze der Weserrennaissance wie auf eine Perlenkette gereiht am Fluss. Bad Karlshafen, Bodenfelde und Höxter, Holzminden, Bodenwerder und Hameln sind nur die bekanntesten Beispiele. Burg Polle, Schloss Corvey, Schloss Bückeburg, Schloss Hämelschenburg (Prototyp der Weserrenaissance in Emmerthal), Schloss Bevern, das Dornröschenschloss Sababurg bei Hofgeismar oder Schloss Bad Pyrmont - die Liste der kulturellen Highlights ist lang. Drei Naturparke, der Reinhardswald, Auf dem Rad durchs Weserbergland Alles im Fluss Solling und Vogler, das Wesergebirge, der Süntel oder das Wiehengebirge umrahmen das Geschehen.

Doppeltes Weservergnügen

Ende des 19. Jh. Wurde das Fahrrad erfunden. Mithin reiste man vorher zwischen den schmucken Weserorten per pedes, per Schiff, per Pferd oder mit der Kutsche. Dabei scheint gerade das Fahrrad für die Entdeckung der Schönheit, und das Weserbergland ist ausnehmend schön, wie geschaffen. Wer die Perspektive wechseln möchte, sollte den Weg aufs Wasser wagen. Über 60 Kanuanleger zwischen Hann. Münden und Minden laden zum Wasserwandern ein. Warum nicht kombiniert? Eine Etappe mit dem Rad auf dem Weserradweg und die nächste Etappe zu Wasser?

Wo jahrhundertelang Flößer das Bild prägten, beherrscht heute die Personenschiffahrt den Fluss zwischen Hann. Münden und Bremen. Erst flussabwärts nehmen die Aktivitäten der Binnenschifffahrt zu, auf dem Weg nach Bremen ist die Weser unverzichtbare Lebensader für das Hinterland zum Meereshafen. Ein lückenloses Netz von Schiffen der Fahrgastschiffen macht heute das ganz und gar gemütliche Befahren der Weser bis Bremerhaven möglich. Münchhausens wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande versprechen mithin nicht zuviel. Ein Stück per pedale, eine Bootspartie und anschließend wieder in die Pedale treten. Gibt es eine gemütlichere, eine genießerischere Variante des Reisens? Zur Entdeckung der Schönheit gesellt sich die Entdeckung der Langsamkeit…

Im Heft außerdem:

  • ausführlicher Tourentipp: Auf dem Weser-Radweg von Hannoversch Münden nach Hameln

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Ausgabe 133 (Februar/März 2007)

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