© Klaus-Peter Kappest

Deutschlands Schönste Wanderwege

Die bisherigen Gewinner

Deutschlands Schönste Wanderwege 2015

Touren

  1. Platz Touren: Traumpfad Pyrmonter Felsensteig, Roes, Rheinland-Pfalz
    Wasser und Fels, Burgenromantik und Naturidylle, Weitblick und Detailliebe – der Traumpfad Pyrmonter Felsensteig ist der ultimative Beweis dafür, dass Wandern grenzenlosen Spaß bereiten kann, wenn Wegverlauf, Orientierungssicherheit, Abwechslung und die Höhepunkte stimmen. Erst steigt der 11,7 km lange Premiumweg durch Wald und Felder allmählich an, lässt unverschämt weite Blicke über das Hügelmeer zu, das auf schelmische Weise den schönen und windungsreichen Elzbach mit seinem Waldtal vollkommen versteckt. Dann taucht man ein in eine abenteuerliche Kulisse aus Wald, Fels und Wasser. Links- und rechtsherum turnt der Pfad durch den teils engen Talboden des Elzbaches, sucht seine Nähe, entfernt sich wieder und überlässt den staunenden Wanderer der musikalischen Lautsprache des Elzbaches. Mal orchestral, mal solistisch mit glockenhellen Stimmen. Mal in Dur-Tönen, mal ganz im getragenen Moll. Und wer glaubt, die natürliche Formensprache, die unverhofften Lichtkegel auf dem Weg, die irisierenden Lichtblitze auf dem mal schnell, mal langsam fließenden Elzbach seien bereits der alles überragende Höhepunkt gewesen, wozu er freilich tauglich wäre, der steht unvermittelt vor der mittelalterlichen Burg Pyrmont mit dem 24 m hohen, an normannische Donjons erinnernden, bulligen Bergfried. Gesteigert wird die Freude an dem steinernen Bollwerk noch durch die Tatsache, dass man es nach allen Regeln der Kunst besichtigen kann. Weil derlei Superlative eine Phase der Kontemplation danach erfordert, führt der Pyrmonter Felsensteig wieder hinunter ins Elzbachtal und in die Stille des Waldes. Eine Reihe efeuumrankter Höhlen, der verstohlene Blick auf das Burgenprofil gegenüber und schon ist das Ende der Tour mit den Wasserfällen des Elzbaches, einem Weiher und der Pyrmonter Mühle erreicht. Der Pyrmonter Felsensteig ist einer von insgesamt 26 Traumpfaden an Rhein, Mosel und in der Eifel. Er findet sich in der Vordereifel bei Roes nahe der Mosel. Ein Spaß für Familien, für Jung und Alt.
  2. Platz Touren: Traumschleife Ehrbachklamm, Boppard, Rheinland-Pfalz
    Unbekannter, schöner Hunsrück, ganz nahe am UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Ein Weg, der das Wandern zur Freude werden lässt. Rasante Wasserspiele, eine Mühle, ein Schloss und eine mittelalterliche Schiefergrube – neun spannende Wanderkilometer.
  3. Platz Touren: Premiumwanderweg Alpin Gletscherblick, Reit im Winkl, Bayern
    Ein Bergwanderweg mit größter Abwechslung durch die Chiemgauer Alpen. Knorrige Bergwälder, blumenübersäte Almwiesen, kristallklare Bergbäche, urige Almhütten und traumhafte Ausblicke.

 

Routen

  1. Platz Routen: Eifelsteig, Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz
    Glückssteig wird der Eifelsteig genannt. Wie wahr! Der Weg, wo Fels und Wasser den Wanderer begleiten. Der Eifelsteig, Startpunkt im nordrhein-westfälischen Kornelimünster – vor den Toren der Dom- und Krönungsstadt Aachen – und Zielpunkt in der Domstadt Trier mit seiner römischen Vergangenheit als Residenzstadt der weströmischen Kaiser, ist eine furiose Wanderroute. Reich an landschaftlichen Höhepunkten, windet sich die Erlebnisspur u.a. durch das Hohe Venn, den Nationalpark Eifel, die Kalkeifel, die Vulkaneifel mit ihren Maaren, das verträumte Liesertal, vorbei an Buntsandsteinfelsen und -höhlen, um hier eine Burg, dort ein Kloster zu besuchen. Unverlaufbar markiert, perfekt beschildert mit nützlichen und nötigen Abstechern bzw. Zuwegen, macht der Premiumwanderweg mit seinen 15 Etappen auf insgesamt 314 km immer wieder Station: Mal ein uriger Rastplatz mit Weitblick, mal eine gemütliche Einkehr bei einem der zertifizierten Gastgeber mit einem großen Herz für Wanderer. Ein Weg, der über Jahre mit viel ehrenamtlichem Engagement, mit planerischer Hand und modernem Management erst vorbildlich aufgebaut, in der Bevölkerung verankert und sodann fortwährend optimiert wurde. Ein Schmuckstück unter den deutschen Weitwanderwegen. Sich voll auf die Überraschungen, die Ästhetik der Natur, die harmonische Gesamtwirkung durchwanderter Landschaftsräume einlassen zu können, setzt sorgenfreies Orientieren und die unauffällige, aber präsente Versorgung mit nützlichen Zwischeninformationen voraus. Die nächste Einkehr, der nächste Haltepunkt, das kommende Zwischenziel, die Restdistanz zum Tagesziel – all dies gibt Raum für den Genuss des Augenblickes. Den Eifelsteig zu be- oder erwandern ist gewiss ein Weg zum Glück.
  2. Platz Routen: Goldsteig, Bayern
    Ein großartiges Wandervergnügen durch Steinwald, Oberpfälzer Wald und Bayerischem Wald. Im Bayerwald teilt sich die Route in die wilde Nordvariante mit den höchsten Bayerwaldgipfeln und dem Nationalpark und die sonnenreiche Südvariante. Gemeinsamer Endpunkt ist die Dreiflüssestadt Passau.
  3. Platz Routen: Lahnwanderweg, Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz
    Die Lahn von der Quelle bis zur Mündung. Ein anregendes Wanderabenteuer, dass nicht allen, aber vielen Schlingen und Schleifen der Namensgeberin folgt. Überragende Stätten der Kultur und Kunst, faszinierend vielfältige Naturlandschaften, steile Reliefs und dazu im letzten Drittel die Segnungen des Weines. Außergewöhnlich.
Deutschlands Schönste Wanderwege 2014

Touren

  1. Platz Touren: Heidschnuckenweg (2. Etappe: Buchholz i.d. Nordheide – Handeloh)
    Kaum, dass das Nominierungsteam des Wandermagazins tagestourenfähige Etappen von Fern- und Weitwanderwegen für den Wettbewerb „Deutschlands Schönste Wanderwege“ in der Kategorie der Touren zugelassen hat, landet der Heidschnuckenweg mit seiner 2. Etappe von Buchholz in der Nordheide nach Handeloh in der Gunst der Leser und der Internetbesucher des Wandermagazins auf  Platz 1. Bereits 2013 belegte der Heidschnuckenweg in der Kategorie Routen den zweiten Platz. Daher ist es wenig verwunderlich, dass einzelne Etappen es mit dem national üppigen Angebot schönster Tagestouren aufnehmen können. Die 2. Etappe beginnt im Landkreis Harburg auf 72 m über Normalhöhennull. Den Himmel erreicht der Wanderer auf dem 129 m hohen Brunsberg. Was sich wie eine Bagatelle anhört, ist ein königlicher Aufstieg auf einen „Giganten“ der Lüneburger Heide. Aus allen Himmelsrichtungen führen sandige Wege durch die Heide zum Gipfel. Der Blick über die Nordheide mit knorrigen Wacholderbüschen und den weißen Stämmchen junger Birken ist umwerfend schön. Weiche Waldwege, das idyllische Büsenbachtal mit dem glasklaren Bach, mit Holzsteg in einer bezaubernd wunderschönen Heidelandschaft, dann heidetypische Passagen mit Heidelbeersträuchern und dann schon dichter Nadelwald. Das durchwanderte Kleinod gehört bereits zu Handeloh, dem Zielort der Etappe. Auf dieser Etappe beeindruckt der Heidschnuckenweg mit märchenhaft schöner Naturkulisse. Herausragend der Blick vom Pferdekopf ins lauschige Büsenbachtal oder zurück vom höher gelegenen Rastplatz am südlichen Rand der Heidefläche. Überraschend ist bei allem die unmittelbare Nähe zur Metropole Hamburg. Mit der Bahn zum Wandern? Kein Problem. Der Takt vom Zielbahnhof Handeloh zurück nach Buchholz oder Hamburg ist dicht –  auch an Feiertagen und Wochenenden. Also, kein Stress, der nächste Zug kommt gewiss...
    www.heidschnuckenweg.de

  2. Platz Touren: Dreifürstensteig
    Der Albtrauf an der Nordkante der Schwäbischen Alb ist die reliefstarke Bühne für einen wunderschönen Wanderweg, den Dreifürstensteig. Der Volksmund spricht vom Früchtetrauf, weil sich über 40.000 Streuobstbäume, darunter Äpfel, Kirschen, Birnen, Zwetschgen und Walnüsse, wie ein überdimensionaler grüner Schal zwischen dem Ausgangspunkt, dem Albstädtchen Mössingen, und dem markantesten Punkt der Tour, dem Dreifürstenstein, legen. Auf der abwechslungsreichen 13 km langen Strecke erlebt der Wanderer, wie sich spannende Perspektiven allmählich aufbauen und besonders am Dreifürstenstein oder dem Mössinger Bergrutsch entfalten. Ein munteres Wanderstück mit Aussichten, Tiefblicken, Überblicken und Inspiration für die eigene, innere Einkehr. Unter den vielen neuen Prädikatswanderwegen in der Kategorie Touren ist der Dreifürstensteig ein besonders gut gelungener und attraktiver Weg.
    www.moessingen.de/dreifuerstensteig

  3. Platz Touren: Extratour Guckaisee
    Die Rhön, insbesondere die Hochrhön, zählt zu den charaktervollsten Mittelgebirgen Deutschlands. Die Extratour Guckaisee startet wahlweise auf der Wasserkuppe, an der Fuldaquelle oder in Obernhausen und erschließt auf 20 km den Reiz der Rhön. Unendlich weite Fernblicke, variantenreiche Streckenführung, naturnahe Wegebeläge, die Wasserkuppe als höchsten Berg Hessens, das Gipfelerlebnis auf dem Pferdskopf, das Fliegerdenkmal, der Schafstein mit seinen naturgeschützten Blockschutthalden, der einsame Guckaisee, die Abtsrodaer Kuppe – was für eine abwechslungsreiche und an natürlichen Höhepunkten gespickte Tagestour! Diese mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierte Tour gehört zu den schönsten Tagestouren der Rhön.
    www.rhoen.de/urlaub-kultur-ferien-wellness/wandern-natur/dieextratouren/tour_/Guckaisee/index.html?detID=28 

 

Routen

  1. Platz Routen: GrünGürtel-Wanderweg
    Auch Städte tragen einen Gürtel. Meist ist es der sprichwörtliche Speckgürtel. Die Rhein-Main-Metropole Frankfurt hingegen leistet sich einen geschlossenen grünen Gürtel, der ein Drittel der Stadtfläche ausmacht. Der GrünGürtel-Wanderweg ist daher das Musterbeispiel eines stadtnahen Wanderwegs mit höchstem Unterhaltungswert. Mit Straßenbahn, U-Bahn oder Bus zum Wandern, kein Problem. In wenigen Stationen ist man raus der Stadt. Der GrünGürtel-Wanderweg ist eine Schleichspur und vor allem ein Bremsweg für alle vom Alltag Gejagten. Er hält respektvoll Distanz zur Stadt, umgeht sie auf leisen Sohlen durch Wiesen, Weinberge, Streuobstwiesen, Flussauen, über Sanddünen oder durch dichten Wald. Komische Kunst, eine Fähre, glänzende Fernsichten, bezaubernde Einsichten, überraschende Begegnungen und die Gewissheit, jederzeit den lustvollen Tippeltakt mit der Überholspur von Mainhattan vertauschen zu können – ein erstaunliches Erlebnispotenzial. Beeindruckend sind auch jene Punkte am Weg, wo sich die Natur einstiger zivilisatorischer Fesseln entledigen kann. Der ehemalige Flugplatz Bonames, wo sich Kaninchen und Frösche wechselweise Gute Nacht sagen oder die wild schäumende Nidda hinter dem Höchster Wehr – das ist großes Kino. Traumhaft die Sonnenaufgänge vom Lohrberg, sehenswert die Sonnenuntergänge von der Deutschherrnbrücke, wundervoll der Bohlenweg durch die Schwanheimer Wiesen. Dass man das Ich-Denkmal von Hans Traxler selbst einnehmen darf, ist ein weiterer genialer Höhepunkt. Stadtnahes Wandern von seiner schönsten Seite.
    www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2805&_ffmpar[_id_inhalt]=25082663

  2. Platz Routen: 66-Seen-Weg
    Das Umland von Berlin ist an Abwechslungsreichtum und Vielfalt kaum zu überbieten. Dabei bewegen wir uns in Höhenlagen unter 200 m. Dennoch erweckt die große Rundwanderung um Berlin den Eindruck, als sei sie stellenweise mit starkem Relief gesegnet. Der Clou des Prädikatswanderweges durch Brandenburg ist das Wasser. Ob Havel, Nuthe, Nieplitz oder Spree, ob Kanäle, Bäche oder die wunderschönen Seen – dieser Weg ist ein Weg des Wassers. 66 Seen steuert die große Runde an. Mal umrundet, mal touchiert man sie oder folgt einer Uferpassage. Vielfältige Gelegenheit zum Baden, Rasten und stiller Naturbeobachtung bieten sich. Im wesentlichen ist der 66-Seen-Weg tagestourentauglich. Nur wenige Abschnitte muss man zu Zwei- oder Dreitagesetappen zusammenfassen, wenn das Auto Urlaub bekommen soll. Sonst ist der Weg aus der Metropole kommend mit den strahlenförmig aus dem Herzen Berlins ins Umland verlaufenenden S-Bahn- und Bahnlinien oder Bussen bequem und schnell zu erreichen. Ein tolles Wanderabenteuer vor den Toren der Stadt.
    www.66-seen-weg.de

  3. Platz Routen: Kölnpfad
    Der 2008 eröffnete Rundkurs um Köln sollte, nach dem Willen der Macher, nicht nur ein schöner Wanderweg sein. Daher hat man ganz bewusst nicht nur idyllische Waldpassagen, Parkanlagen oder das freie Feld für die Wegeführung gewählt. So führt der Kölnpfad teils durch industrielle Ansiedlungen an die Stadtviertel der Domstadt, um dann wieder Reißaus zu nehmen und lauschige Passagen durch grünes Land anzusteuern. Der Kölnpfad berührt den Forstbotanischen Garten, besucht das Vereinsquartier des 1. FC Köln, nimmt Maß durch den Stadtwald Richtung Müngersdorf und Bocklemünd, besucht den Worringer Bruch, erfreut sich an Vater Rhein, führt an den Fühlinger See, nach Dünnwald, Thielenbruch und durch die Hardt nach Bensberg, um dann dem Königsforst der Wahner Heide Hallo zu sagen. Er ist ein Stück Kölngeschichte per pedes. Ein Kennenlern-Stück zwischen Gestern, Heute und Morgen, aber auch ein Stück Erholung abseits der pulsierenden Zentren dieser lebendigen Metropole am Rhein.
    www.koelner-eifelverein.de/index.php?id=12 
Deutschlands Schönste Wanderwege 2013
Deutschlands Schönste Wanderwege 2012
Deutschlands Schönste Wanderwege 2011
Deutschlands Schönste Wanderwege 2010
Deutschlands Schönste Wanderwege 2009
Deutschlands Schönste Wanderwege 2008
Deutschlands Schönste Wanderwege 2007

Touren

1. Platz Litermont-Gipfel-Tour

2. Platz Feldberg-Steig

3. Platz Hörner-Panorama-Tour


Routen

1. Platz Malerweg

2. Platz Goldsteig – Südvariante

3. Platz Rodalber Felsenwanderweg

Deutschlands Schönste Wanderwege 2006

Touren

1. Platz Schluchtenpfad Losheim

2. Platz Sieben-Burgen-Tour

3. Platz Überquerung des Hohen Meißner


Routen

1. Platz Rheinsteig®

2. Platz Via Alpina

3. Platz 66-Seen-Wanderweg

Deutschlands Schönste Wanderwege 2005 (Auszeichnung in Koop. mit dem Dt. Wanderverband)
Deutschlands Schönste Wanderwege 2004 (Auszeichnung in Koop. mit der Messe Düsseldorf – TourNatur

damals noch ohne 2. und 3. Platz

Touren

Burgwaldtour Christenberg (mittlerweile „Extratour Christenberg“)


Routen

Panoramaweg Baden-Baden

Historie

Seit 2003 zeichnet das Wandermagazin Deutschlands Schönste Wanderwege aus.

Seit 2006 in den Kategorien Touren und Routen.

Seit 2013 entscheidet das Publikum, wer von den nominierten Wegen das Treppchen erreicht.